5000km…und kein bisschen müde!

Heute habe ich mir zum Geburtstag eine kleines Geschenk selbst gemacht: den 5000. Kilometer mit meinem Pedelec (Kalkhoff ProConnect).

5000km elektrisch auf dem Rad

Übernommen habe ich das Rad im Mai 2010. Seitdem fahre ich damit so oft wie möglich zur Arbeit und zurück (22km) sowie div. andere Touren, auch viel im Urlaub. Ich bin nach wie vor total begeistert von dem Rad und der Pedelec-Technik; die Verbindung Mensch-Motor funktioniert einwandfrei, das Antriebssystem gibt mächtig Rückenwind ohne den Fahrer zu irgendwas zu zwingen. Das Rad selber ist nach wie vor tadellos; ersetzt wurden bisher:

  • 3 Stück Motorritzel
  • 2 Ketten
  • Bremsbeläge
  • Sattel

Ritzel und Kette sind Verschleißteile und müssen laut Anleitung alle 1000-1500km gewechselt werden. Nach einem kleinen Umbau unterstützt der Motor bis ziemlich genau 30km/h; damit lege ich die Strecke zur Schule in 20-22 Minuten zurück.

Der Akku läuft um die 40km bei mittlerer Unterstützung, der Selbsttest zeigt noch volle Leistung. Gefühlsmäßig hat er ein klein wenig nachgelassen. Das kann aber eher auf den Umbau und den etwas höheren Stromverbrauch zurückzuführen sein.

Was mich stört: die lange Ladezeit. Pro LED (5 Stück) braucht das Ladegerät 1h. Das Bosch-System ist deutlich schneller. Allerdings hatte ich auch noch nie ein Problem damit. Positiv: die Qualität insgesamt und die super helle Beleuchtung – gerade jetzt in der dunkeln Jahreszeit.

Fazit: Für Berufspendler ist das genau das Richtige. Man bewegt sich und kommt dennoch unverschwitzt am Ziel an. Die Stromkosten sind lächerlich. Wie lange der Akku noch hält, werden wir sehen. Laut Hersteller sollen das noch 45000km…also, auf zu den nächsten 5000km! Ich freu mich drauf!!!

Kalkhoff Pro Connect

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Mal ordentlich Dampf machen…Wasserstofferlebnistag in Linthe

Update vom 26.10.2012:

Heute sind neue Fotos und ein tolles Video gekommen, viel Spaß beim Anschauen!

Originalbericht:

Gestern war es dann soweit: der Berliner Tagesspiegel und die Clean Energy Partnership (CEP) hatten 20 Interessierte zum Wasserstofftag in das ADAC-Fahrsicherheitszentrum nach Linthe eingeladen…nur Männer. Nur Männer? Nein, denn immerhin eine Dame hatte sich unter den Teilnehmern eingefunden. Unbeugsam, wie die Gallier, nahm auch sie an allen Übungen und Prüfungen teil. Ihr Alter habe ich auf mind. 70 geschätzt…so was fragt Mann ja nicht. (Sie ist 67 Jahre alt…)

Ok, die Anreise war unproblematisch, runde 50km auf der Autobahn. Dann Abfahrt Linthe und nach wenigen Minuten steht man mitten im ADAC-Fahrsicherheitszentrum, das so ein wenig an eine Rennstrecke erinnert. Schon auf der Fahrt wurde ich von zwei Damiler B-Klasse F-Cell überholt, leider konnte ich mit den max. 130 km/h des iOn nicht ganz mithalten. Immerhin, einmal Vollgas über die Strecke, hat ja auch mal was. Der Stromverbrauch war natürlich entsprechend hoch.

Vor Ort angekommen fanden sich die Teilnehmer schnell an den bereitstehenden Fahrzeugen ein: drei Stück Opel HydroGen4 und vier Stück B-Klasse F-Cell. Alle schön und auffällig bedruckt („Hier fährt die Zukunft“). Hm, Elektroantrieb ist Zukunft? Ob das wohl stimmt…es soll ja schon heute Fahrzeugen, die…naja, lassen wir das.

Nach einem kurzen Hallo ging es dann in einen kleinen Seminarraum mit schönem Frühstück. Die einleitenden Worte sprach Frau Bröcker von der CEP. Sie stellte in kurzen Worten die CEP und deren Ziele vor: Entwicklung und Einführung von Wasserstoff als Energieträger für schwere Lastkraftwagen und Busse sowie Personenkraftwagen für lange Strecken. Die „Nachteile“ der batterieelektrischen Fahrzeuge sprach sie natürlich auch an (stundenlanges Laden, geringe Reichweiten etc. – das kennen wir ja). In der CEP sind Firmen wie Daimler, Ford, Toyota, GM, Volkswagen, Vattenfall, EnBW, Total, BVG und andere engagiert. Die Zeit der fossilen Brennstoffe ist vorbei, ohne nachhaltige und CO2-freie bzw. -neutrale Energieträger geht nichts mehr. Auch politische Gründe wurden angeführt! Hört, hört. Für die Energiewende sind aber Speichertechniken nötig, Wasserstoff ist eine vielversprechende Option. Die aktuellen Wirkungsgrade aber miserabel. Macht nichts, schließlich soll nur überschüssiger Windstrom genutzt werden. Beispielhaft wurde das Hybridkraftwerk von Enertrag in Prenzlau angeführt. Ob in Zukunft wohl ausreichend überschüssiger Windstrom ausreicht, um hunderttausende Fahrzeuge mit H2 zu versorgen, wurde stark bezweifelt. Ohne zusätzliche Stromerzeugungskapazitäten für die H2-Produktion wird es wohl sicher nicht gehen.

Dann wurden uns Zahlen präsentiert: so werden bei einem Elektroauto 2,9 g CO2/km emittiert…wenn man Atomkraft nutzt! Dies kommt aber für D nicht mehr in Frage (zum Glück). Unter den Teilnehmern wurde die Zahl ein wenig belächelt (Vorläuferemissionen, Konditionierung, Lagerung…). Mit H2 aus Windkraft werden 7,6g pro km emittiert. Mit Strom aus dem EU-Mix fallen am Elektroauto 87g pro km an, mit Strom aus Braunkohle 181g, mit H2 aus Braunkohle 196g. Der PKW mit Benzin/Diesel liegt bei 154/164g pro km (gesamte Prozesskette). Am Elektroantrieb führt also kein Weg vorbei. Da hat sie wohl Recht. Immerhin: mit dem gegenwärtigen EU-Mix sind Elektroautos bereits sauberer als Verbrenner.

H2 ist ein effizienter Energieträger: 1kg H2 speichert die Energiemenge von 3kg Erdöl! Die Speicherung ist aber auffwändig: Hochdruckverfahren (350 – 700 bar) oder Verflüssigung (bei unter – 250 Grad Celsius). Derzeit wird nur mit dem Hochdruckverfahren gearbeitet. Die Selbst-Entleerung der Tanks (H2 ist das kleinste Molekül) ist zu fast 100% gelöst.

Für die Versorgung der H2-Fahrzeuge soll die bestehende Tankstelleninfrastruktur genutzt werden; die Betankung eines PKW kann in ca. 3 Minuten erfolgen. Der aktuelle H2-Preis (Berlin-Sachsendamm Esso: ca. 10 Euro / kg; 1kg reicht für ca. 100km) ist politisch und folgt dem Dieselpreis. In Zukunft werden wohl 7 Euro fällig. Ein Teilnehmer bemerkte, dass dies recht teuer sei. Die Antwort: die Zeit der billigen Individualmobilität ist vorbei. Ein anderer meinte, der Preis von 7 Euro pro kg sei viel zu hoch angesetzt, eher 3-4 Euro seien realistisch, wenn man das im großen Stile machen würde.

Derzeit existieren in D 13 funktionierende H2-Tankstellen (Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart). Bis Ende 2015 sollen 50 Tankstellen in Betrieb sein und die Ballungsräume (Berlin, Hamburg, Leibzig, Suttgart, München, Rhein/Ruhr) abdecken. Aufgrund der Reichweiten sind Fahrten zwischen den Ballungsräumen u.U. bereits möglich. Der gesamte Nord-Ost-deutsche Raum wie auch Mitteldeutschland bleiben unversorgt. D.h. von Berlin nach München oder von Hamburg nach Stuttgart geht es nur mit Umwegen. Urlaub an der Ostsee mit H2 im Tank? Unmöglich. Es werden also vorerst Ballungsraum-Fahrzeuge bleiben. Rein elektrisch geht´s leichter. Vielleicht gibt es ja später PlugIn-H2-Hybride?

H2-Fahrzeuge gibt es bereits von: Daimler (B-Klasse), Opel (HydroGen4), Toyota (FCHV), Audi (Q5 HFC), BMW (HydroGen7 – Entwicklung wurde aufgegeben; BMW steigt ebenfalls auf Brennstoffzellentechnik um), Honda (FCX), Ford (Focus FuelCell), VW (Tiguan HyMotion) sowie ein paar Busse (z.T. aber noch mit H2-Verbrennung, z.B. die Busse der Berliner BVG). Die H2-Verbrennung ist ineffizient und erzeugt Luftschadstoffe, da nicht mit reinem O2, sondern mit „Luft“ verbrannt werden muss. Daher setzten alle auf die Brennstoffzelle. Diese ist aber derzeit noch sehr teuer (u.a. aufgrund des enthaltenen Platins) und nicht ausreichend langlebig (soll sich aber ändern…). Im kommenden Opel HydroGen5 soll bereits nur noch 1/7 der Platinmenge nötig sein, die Größe wurde um 30% reduziert und die Lebensdauer deutlich verlängert, dies stimmt hoffnungsvoll. Auf Nachfrage wurde erläutert, dass Brennstoffzellen nach und nach defekt gehen, d.h. eine „Zelle“ nach der anderen. So sinke die Spannung langsam ab, was man aber kaum merken würde. So war dem Fahrer des ADAC-HydroGen4 in Berlin („Gelber Engel“) gar nicht aufgefallen, das die halbe Brennstoffzelle defekt war. Wann braucht man auch schon die volle Leistung?

Ach, kaufen kann man natürlich nicht kein einziges H2-Fahrzeug, frühestens 2014/2015. Solche Ankündigungen haben wir ja alle schon mal woanders gehört. Derzeit würde ein Opel HydroGen4 ca. 1 Million Euro kosten. Die Verkaufspreise sollen auf jeden Fall unter 100.000 Euro liegen.

Wie die Elektrolyse funktioniert gebe ich hier nicht weiter, das kann jeder im Physikbuch der Schule nachlesen; aber: es macht halt nur Sinn mit erneuerbaren Energien. Nun zu den Fahrzeugen.

1. Opel HydroGen4
Das ist so ein typischer SUV oder „crossover“ zwischen VAN und Geländewagen, groß und – vor allem – schwer (2010 kg). Zu schwer, um effizient zu sein? Die drei Tanks aus Kohlefaser können bis zu 4,2kg gasförmigen H2 aufnehmen, den sie mit 700bar speichern. Der Berstdruck liegt bei 1500bar. Die Reichweite liegt bei ca. 320km, das Drehmoment bei 320Nm, die Leistung liegt bei 73kW (max. 94kW). Wer schon eine Elektroauto gefahren ist, muss sich nicht umgewöhnen, es IST ja ein Elektroauto. Ausgewählt werden kann u.a. zwischen zwei Fahrstufen, einmal mit, einmal ohne Reku. Diese ist aber recht lau ausgeführt, der iOn verzögert stärker. In der Mittelkonsole ein Display, das den Energiefluss zeigt. Zusätzlich ist ein 1,8kWh-Akku (NiHM) eingebaut, der die Reku-Energie aufnimmt und max. 35kW Leistung abgeben kann. Allein mit dem Akku kann das Fahrzeug nicht fahren, auch ist der Akku nicht via Steckdose aufladbar. Was ist das jetzt? Kein Vollhybrid, eher ein Mild-Hybrid; der Akku „hilft“ nur beim Anfahren. Nervend die Geräusche von div. Ventilen, ein ständiges Summen und Brummen. Nach 2h will man das echt nicht mehr hören. In der kommenden Generation soll das komplett weg sein. Geheizt wird rein elektrisch, derzeit beschäftigt man sich weder mit einer Wärmepumpenheizung noch einer Wärmerückgewinnung aus den „Abgasen“ oder dem Innenraum. Effiziente Energieausnutzung sieht meiner Meinung nach anders aus. Oder liegt es einfach daran, dass man ja „genug“ Energie mit sich führt?

2. Daimler Benz B-Klasse F-Cell
Dieses Fahrzeug bin ich nicht gefahren, daher nur ein paar technische Werte:

  • Leergewicht: 1809 kg
  • Leistung max. 90kW (70kW nom.); Drehmoment 290Nm
  • Reichweite bis zu 385 km
  • Fassungsvermögen 3,7kg gasförmiges H2 (700 bar)
  • Batterie LiOn, flüssigkeitsgekühlt, 1,4kWh, max. 10kW Leistung

Gemäß den Aussagen der Redakteurs vom Tagesspiegel soll die B-Klasse „kerniger“ und „spritziger“ fahren als der Opel, auch die Innenraumoptik ist deutlich hochwertiger, davon konnte ich mich selber überzeugen. Echt Daimler eben. Der Opel eher bieder, das Display eher schlecht ablesbar…da geht noch was, Opel!

Nach den Ausführungen von Frau Bröcker sollte eigentlich der Herr von Opel die Fahrzeugtechnik erläutern, was aber aufgrund der fortgeschrittenen Zeit abgebrochen werden musste und später, vor dem Mittagessen, dann nachgeholt wurde. Hier waren aber nicht mehr alle anwesend.

Anschließend stellte sich der freundliche Herr vom ADAC vor und dann ging es (endlich) raus zu den Fahrzeugen und auf die Piste. Nach einigen Eingewöhnungsrunden war es dann Zeit für die Übungen. Hierzu zählten: Slalom, Notbremsungen auf verschiedenen Untergründen sowie Ausweich- und Schleuderübungen auf nasser Fahrbahn. Alles wirklich interessant und empfehlenswert; man lernt sein Fahrzeug mal ganz anders kennen. Zwischendurch gab es immer wieder Fahrerwechsel und Zeit für Gespräche. Gegen 13 Uhr war dann Schluss, es gab Mittagessen mit weiteren Diskussionen unter den verbliebenen Teilnehmern und dann ging es ab nach Hause (zwischenzeitlich war der iOn auch wieder voll geladen). Hier nun noch ein paar Eindrücke:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Video hier…klick

Alles in allem waren das eindrucksvolle Stunden, haben wir hier die Zukunft der Mobilität gesehen? Die Teilnehmer waren sich einig, dass es keine einzige Lösung geben wird, eher ein Mix aus verschiedenen technischen Ansätzen.

Vielen Dank dem Tagesspiegel und der CEP!

Bleibt nur ein Wehrmutstropfen: die Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge am Fahrsicherheitszentrum in Linthe sind alles andere als professionell. Hier sollte der ADAC schnell etwas ändern. Unsere Mitarbeit wurde angeboten…

Einmal Marzahn und zurück

Gestern bin ich nach dem Unterricht nach Berlin-Marzahn gefahren, weil ich dort einen privaten Termin hatte. Berlin ist Horror! Schneckentempo.

Auf der Rücktour war ich dann mal wieder Gast beim InnoZ-Gelände in Berlin-Schöneberg. Wer sich auskennt: am alten Gasspeicher; heute wird dort u.a. die Sendung „Günter Jauch“ produziert. Geladen habe ich an der ChaDemo-Säule…immer wieder ein Erlebnis, wenn man fast schon zugucken kann, wie die Ladezustandsanzeige klettert. Die Säule dort scheint aber nicht mit voller Leistung zu arbeiten, sonst wäre er noch schneller gegangen. Wahrscheinlich Mode 2, d.h. ca. 22kW Ladeleistung.

Schade, dass es nicht viel mehr davon entlang der Autobahnen gibt…

Der Horror, es nicht bis zur nächsten Steckdose zu schaffen…oder auch nicht!

In der Ausgabe der Berliner Morgenpost vom 14.12.2012 schreibt der Autor Jens Meiners über Elektroautos. Titel des Beitrages „Der Horror, es nicht bis zur nächsten Steckdose zu schaffen„. In diesem Beitrag gibt Herr Meiners, anscheinend ohne eigene Langzeiterfahrung mit Elektromobilität,  die schlimmsten Vorurteile gegenüber Elektroautos wieder. Wild wird herumzitiert, alles frei nach dem Motto:

  • man muss laufend Angst haben, liegenzubleiben (weil man sonst stundenlang laden muss…)
  • Elektroautos kosten das Doppelte und bieten nur die Hälfte (zeige mir jemand einen Wagen, der das kann, was mein iOn kann…)
  • niemand kauft Elektroautos (stimmt ja gar nicht!)

Ich werde hier nicht jeden Satz kommentieren; es zeigt sich nur leider (mal wieder), dass die Menschen, die KEINE Erfahrung mit Elektromobilität haben, nichts dazu schreiben sollten. Sie können nur Vorurteile wiedergeben. Die Argumente FÜR Elektromobilität scheinen sie alle zu vergessen oder zu verdrängen.

Merke: Angst entsteht durch Nicht-Wissen, Wissen aber kommt aus Erfahrung.

So kommt man nicht voran oder glaubt wirklich jemand ernsthaft, wir könnten unserem Planeten noch weitere 150 Jahre Verbrennungsmentalität zumuten? Das es auch anders geht, zeigen uns (wieder einmal…) unsere Nachbarn aus Norwegen, hier wird…nein, ist die Elektromobilität schon allgegenwärtig, hier klicken.

So sieht Elektronormalität aus…(mit EVU gekennnzeichnete Bilder © EVU/Victor Jaeger)

Wir haben Herrn Meiners eingeladen, sich mit uns zu treffen und eine Gegendarstellung zu veröffentlichen. Ich bin gespannt, ob er darauf eingeht…

Wasserstofftag am 20. Oktober 2012 in Linthe

Update vom 17.10.2012: Inzwischen ist die offizielle Einladung gekommen. Das Ganze sieht nach einem typischen Autotest aus…nur eben mit Wasserstofffahrzeugen (Slalom, Bremstests etc.). Ok, ich habe mit für den Opel Hydrogen4 angemeldet, zur Wahl hätte noch die DB B-Klasse F-Cell gestanden. Ich hoffe, es gibt noch mehr Informationen, insb. zu den Wirkungsgraden der Wasserstofferzeugung und den Brennstoffzellen. Am Samstag werde ich mit dem iOn anreisen und dort laden…und dann berichten.

 

Originalbeitrag:

Aufgrund einer Meldung im Berliner Tagesspiegel habe ich mich für die Teilnahme am Wasserstofftag auf dem ADAC-Zentrum in Linthe beworben. Heute bekam ich die erfreuliche Teilnahmebestätigung! An dieser Stelle wird ein ausführlicher Bericht inkl. Fotos über die Testfahrten mit den H2-Elektro-Fahrzeugen erscheinen; es wird sich aller Voraussicht wohl um den H2-Opel Hydrogen 4 und den DB B-Klasse F-Cell handeln.

Rückreise nach Kleinmachnow

Seit 0700 lade ich erneut bei obeta in Neubrandenburg. Die Anfahrt aus Greifswald hat viel Strom gekostet durch Gegenwind und diverse Anstiege. Durchschnittlich nur noch 7 km pro Ladebalken der Anzeige im Peugeot Ion, ich werde daher etwas länger laden, als ursprünglich geplant. Nachher geht es weiter nach Gransee.

Update: Auch der Abschnitt bis nach Gransee hat mehr Strom gekostet, als geplant, viel Wind, viele Anstiege lassen den Stromvorrat dahinschmelzen. Ich lade daher in Gransee auch etwas länger und nutze die Zeit zum Einkaufen und für einen Standrundgang. Dabei schaue ich nach möglichen Stellen für die vor Ort geplante Drehstromkiste. Mehrere Stellen bieten sich an. Das Amt wird letztlich entscheiden.

Letzter Ladehalt auf der Rückreise

Reise beendet, Ankunft mit 8km Restreichweite 😉

Klimaaktionstag in Greifswald

Bei schönstem Ostseewetter fand am 3.10.2012 der 3. Greifswalder Klimaaktionstag statt. Mehrere Elektroautos waren vor Ort zu besichtigen: Opel Ampera, Nissan Leaf, C-Zero, IOn sowie Tesla Roadster. Der Nissan konnte direkt vor Ort via ChaDemo-Schnelllader voll geladen werden, er war mit wenigen Restkilometern direkt angereist.

Nissan Leaf am mobilen Schnelllader

Klimatag in Greifswald

Wir hatten einige interessante Gespräche, insb. mit dem Bereichsleiter für Elektromobilität der Stadtwerke. Viele Besucher bewunderten u.a. den Tesla Roadster…im Zuge konnten wir einen neuen Standort für eine Drehstromkiste in Greifswald erzielen. Ein schöner Erfolg.

Solartankstelle der Stadtwerke Greifswald mit Batteriespeicher