Wie weit Tesla Motors den anderen Autoherstellern voraus ist sieht man an …

Wie viel Deutschland und die Autohersteller falsch machen, kann man unter anderem an der Nutzung der bisher nur vier in Deutschland existierenden Supercharger von Tesla Motors sehen.

Sicher hat Tesla genaue Zahlen über Anzahl der Ladevorgänge und abgegebene Energie an Tesla Model S. Wenn ich aber höre, dass es praktisch täglich dort zu Begegnungen von Tesla-Fahrern kommt, mag man abschätzen, wie intensiv die genutzt werden. Und wenn man bedenkt, dass kaum einer länger als eine Stunde dort verweilt (weil man auf das Essen so lange wartet nicht auf das Auto, hehehe), dann kann man abschätzen, wie sehr E-Autofahrer auf so eine Einrichtung gewartet haben. Bis BMW, VW und weitere endlich vergleichbares aufgebaut haben wir reden von sechs bis acht Ladeports pro Ladestation! hat Tesla dieses Feld für sich besetzt. Und wenn alle Gerüchte stimmen, ist Ende 2014 das elektrische, zügige Reisen in beinahe ganz Deutschland möglich. Aber nur im Tesla Model S. Vergleichbares wird es bis dahin von anderen Autoherstellern nicht geben. Nissan könnte z.B. für geschätzte 5 10 Mio. Euro bundesweit die Nissanhändler mit CHAdeMO-Ladern ausstatten. Technik ist schon da. Tun sie aber nicht!

Übrigens hält Tesla Motors diese Ladestellen auch für andere Fahrzeuge offen! Das muss immer wieder betont werden. Die Autohersteller müssen das Tesla-Ladeprotokoll einbauen (und dort zu Kreuze kriechen) und natürlich Akkus einbauen, die mit >50 kW beladen werden können. Am Supercharger (SC) soll nicht „geparkt“ werden über Stunden, sondern wie an einer Benzinzapfsäule der Ladevorgang schnell beendet werden und dann der Platz freigemacht werden. Das wird bei den öffentlichen Vorwürfen Richtung Tesla Motors immer wieder „vergessen“. Tesla Motors ist in der Weise den anderen Herstellern um zwei große Schritte voraus (die bauen Akkus ein mit hoher Kapazität und Schnellladefähigkeit UND die bauen die SC wirklich schon).

Also ENDE 2014 reden wir noch mal über das elektrische weite Reisen, das ohne Förderung und ohne die großen Expertengremien zustande kam und dennoch (oder gerade deswegen?) funktioniert.

VG Hans

P.S. Am Sonntag in einem Rutsch ohne Zwischenladen mit dem Tesla Roadster 408 km von Fulda-Stadt nach Trebbin gefahren. 56 kWh-Akku macht das möglich. Meiner dürfte noch >50 kWh haben nach 56.000 gefahrenen Kilometern.

Bild zeigt Laden auf der Hinfahrt und Mittagpause in Erfurt an Typ2-Ladesäule. Daneben ein Renault Fluence eines Augenoptikers, der „verstanden“ hat.

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5 Kommentare

  1. Na Hans, Du hast wohl kein Verständnis für die supermassiven schweren Geldsäcke die auf diesem Planeten kreisen. Da baut Tesla Elektroautos, die etwa ein fünftel der Energie brauchen, wie die explosionsmotorisierten.
    Wie soll da der, der mit Öl und Gas seinen Reichtum macht, hohe Schmiergeldverluste hat, die gerade bestellte millionenschwere Jacht bezahlen?

  2. Na Hans, Du hast wohl kein Verständnis für die superschweren Geldsäcke die auf diesem Planeten kreisen. Da baut Tesla Autos, die etwa ein fünftel der Energie brauchen, wie die explosionsmotorisierten.
    Wie soll da der, der mit Öl und Gas seinen Reichtum macht, hohe Schmiergeldverluste hat, die gerade bestellte millionenschwere Jacht bezahlen?

  3. Es würde nicht sehr viel Sinn machen, wenn Nissan ihre Händler mit CHAdeMO-Ladern ausstatten würde, denn anders als Teslas Supercharger stehen die Nissanhändler nicht direkt an Autobahnen.
    Die Supercharger sind ja für lange Reisen und nicht für das tägliche Pendeln gedacht und genau dafür bräuchte man auch die CHAdeMO-Lader…

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