Verlässliche Reichweite

Immer wieder wird den Elektroautos vorgeworfen, sie sein aufgrund der „beschränkten“ Reichweite nicht verlässlich.

Nun, ich sehe 50 km als einen Wert an, mit dem ich sehr gut im Alltag Leben kann. Dieser Wert wurde auch durch den VCD geäußert, gut, also schauen wir doch mal…

Heute musste ich nach einer Woche Urlaub spontan ein Tour nach Berlin Mitte Unternehmen. Mein Peugeot iON stand demnach eine Woche draußen, Auto und Akku waren demnach gut gekühlt: 12 Grad. Nicht gerade warm. Zudem war ich nicht alleine unterwegs, neben meinen 80 kg waren weitere 54 kg an Bord, es war dunkel, also Licht an.

Die Strecke führte mich nach Berlin-Mitte, ich fuhr Richtung Steglitz, dann ein Stück Stadtautobahn (mit 80 km/h), dann die Hauptstraße entlang (Feierabendstau), Schöneberger Ufer, Tiergartentunnel, wieder Stau usw. Bis zum Ziel. Zusammen knappe 20 km. Bei meiner Abfahrt zeigte die Anzeige 14 von 16 Balken, SOC also irgendwie zwischen 70 und 80 Prozent. Wie wunderbar fährt es sich auch im dichtesten Stadtgedränge mit dem Elektroauto: leise, ruhig und bequem mit einem Fuß.

Auf der Rückfahrt war es mir dann zu ungemütlich, Heizung an, frieren will ich auch im Elektroauto nicht. Ich stelle die Heizung immer auf rund 18 Grad ein und lasse sie im Automatik-Modus laufen.

Dann die gleiche Strecke zurück mit einem kleinen Umweg aufgrund einer Besorgung. Der Verkehr war natürlich immer noch dicht und vor allem auf der Hauptstraße zäh mit jeder Menge Stopp and Go. Alles in Allem kein Problem.

Zuhause angekommen zeigte die Ladesanzeige noch 7 Balken, nach 41 km Fahrt, mit zwei Personen, Licht, Radio und Heizung. Mit der verbleibenden Ladung hätte ich locker noch 30, wenn nicht 40 km weiter fahren können. Nicht zu vergessen, bei Abfahrt war der Wagen nicht voll geladen.

Ist mein Wagen nun unzuverlässig bzw. nicht verlässlich?

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22 kW-Lademöglichkeit in Kleinmachnow

Gestern wurde unsere neue 22 kW-Ladebox installiert. Diese verfügt über eine neue Zuleitung, kann also komplett unabhängig vom Hausstrom betrieben und ggf. später auch mal abgerechnet werden, falls es in Deutschland mal spezielle Autostrom-Tarife geben sollte. Die Box verfügt über einen Typ2- und einen Schukoanschluss und kann über einen Taster an der Frontseite aktiviert und deaktiviert werden. Natürlich verfügt die Ladebox über einen speziellen FI A(EV)-Personenschutz, so dass maximale Sicherheit gegeben ist. Weiterhin wurde die Box mit einer Datenleitung versehen, um zukünftig für smart-grid-Anwendungen gerüstet zu sein. Ein digitaler Zähler im Zählerschrank erlaubt die exakte Kontrolle der abgegebenen Strommengen.

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Warme Motorhaube kann „überführen“

ACE Lenkrad, 10/2014 schreibt auf Seite 36, dass ein Autofahrer zur MPU musste, da Polizeibeamte bei Besuch zu Hause den Mann alkoholisiert vorfanden und die Motorhaube noch warm war. Der „Verdacht auf Alkohol am Steuer“ war damit hinreichend gegeben.

Ob der Mann sich wünscht, besser in einem E-Auto gefahren zu sein?

fragt Hans Kurtzweg

Ankündigung: Tankstellen verschenken Sprit!

Liebe Leser,

Was meinen Sie, was nach so einer Ankündigung los wäre? Gab es ja alles schon von verbilligt auf 104.6 EuroCt bis hin zu kostenlos. Im Radiosender waren die Meldungen zu hören von verstopften Straßen und Polizei, die den Verkehr wegregeln musste. Am Ende gingen bei den begrenzten Aktionen die meisten wohl leer aus. Stundenlanges Warten und Anfahren inklusive. Dann die Enttäuschung. Aber – was tut man nicht alles für den so teuren Sprit. Oder schon alleine die Aussicht einmal umsonst oder verbilligt tanken – ein Traum! Würde das jeden Tag ohne Anstehen angeboten, es wäre zu schön, um wahr zu sein. Und deshalb ist es auch zu schön, um wahr zu sein…

Doch halt!
Jeden Tag verschenken Städte, Gemeinde, Betriebe, Gasteinrichtungen, Ladenetze, Privatpersonen, Vereine, Stadtwerke und viele mehr an sicherlich mehr als tausend Ladepunkten „Sprit“:
– Man muss nicht anstehen
– man kann das Angebot noch lange – bis dahin täglich nutzen. – man muss an diesen Punkten nichts bezahlen (es gibt auch andere, klar). Es gibt nur eine Einschränkung: Der „Sprit“ fließt elektrisch und nicht in einen Benzintank sondern in einen Autoakku. Wo ist das Problem? „Her damit“ sagen viele E-Mobilisten und die anderen fahren weiterhin an die Tankstellen und geben ein Vermögen aus und träumen weiter von einer
Billiger-Benzin-Aktion. Träumt weiter!

sagt Hans Kurtzweg

Tesla-Store in Berlin, Kurfürstendamm 26 A eröffnet

Am Dienstag, 07. Oktober 2014 eröffnete Tesla Motors GmbH nun auch in Berlin an hervorragender Stelle einen Store. Direkt neben Apple gelegen kann man prominenter kaum auftreten. Zur Eröffnung kamen Teslas Vizepräsident Jerome Guillen
https://www.google.de/search?q=jerome+guillen&client=firefox-a&hs=b0R&rls=or g.mozilla:de:official&channel=sb&gbv=2&sei=BiE8VOuEBYf4ygOrsYK4Bw

Sowie Senatorin für Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin (seit 27.09.2012) in Berlin, Frau Cornelia Yzer (CDU) http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/ueber-uns/leitung-und-organisation/senat orin-cornelia-yzer/artikel.46472.php

im Bild beide nebeneinander.

Die Gäste hatten sich dicht gedrängt in dem Store, welches Tesla selbst Shop nennt.

Bekannte Vertreter und Macher rund um die E-Mobilität sowie Fahrer von Fahrzeugen der Marke Tesla waren anwesend sowie natürlich etliche Interessenten der Marke. Die Stimmung war locker und die Gäste hatten sichtbar Spaß. Siehe weiteres Foto.

Unsere Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg war mit Julian Affeldt und Hans Kurtzweg vertreten.

Hans Kurtzweg

Super Reichweite

Auch nach fast drei Jahren und nach mehr als 35.000 km erstaunt mich mein Peugeot Ion immer wieder. Heute war ich unterwegs nach Feldheim. Doch zuerst ging es nach Berlin Zehlendorf um Mitfahrer abzuholen. Hin und zurück 10 km. Dann über die B2 nach Feldheim: 70 km. In Feldheim konnte ich zwei Stunden laden, dann ging es zurück nach Teltow zum Bahnhof, dort wurden meine Mitfahrer entlassen: 72 km. Damit nicht genug: Sofort ging es weiter nach Berlin Lichterfelde zu einem Konzertabend und anschließend zurück nach Kleinmachnow: 16 km. In Summe: 168 km und immer noch ausreichend Strom für 30 km.

Und damit niemand meint ich sei geschlichen: Auf der Fahrt nach und von Feldheim war das Auto voll: Zwei Mitfahrer und zusätzlich 70 kg (!) Gepäck. Die Strecken wurden durchgehend mind. 70 km/h gefahren, teils 100 auf der A9.

Reichweitenangst? Schlappe Akkus? Zu langes Laden?

Alles Quatsch!