Elektrisch auf die Bühne – Danny Eichelbaum „traut“ sich in Thyrow

Hallo Freunde,
Danny Eichelbaum als Abgeordneter des Landkreises Teltow-Fläming im Landtag Brandenburg hatte gestern am 24.01.2015 in Thyrow einen besonderen Auftritt: Mona fuhr ihn elektrisch im Twizy bis auf die Bühne. Rein elektrisch. Das gab besonderen Applaus der rund 150 – 200 anwesenden Gäste anlässlich des Neujahrsempfangs der CDU. Erfreulicherweise nahmen alle Begrüßungsredner danach das Thema Elektromobilität wohlwollend auf. Katharina Reiche als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur kündigte Planung der Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität an.

Schaut die schönen Bilder

Hans Kurtzweg

Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg
und Beauftragter der Stadt Trebbin für Elektromobilität

E-Auto aufladen bei Nissan Autohaus Wegener Ludwigsfelde ist ordentlich. Note zwei

In Ludwigsfelde im Autohaus Wegener gibt es mehrere Lademöglichkeiten. Ein Typ-2 Ladebox mit einphasig 16 A. Auf Anfrage aber hintenrum neben der Waschanlage bis CEE 63 und natürlich abwärts CEE 32 voll durchgeschaltet. Alle Mitarbeiter waren sehr liebenswürdig. Geschäftszeiten beachten! Ich habe eine angemessene Spende in das Sparschweinchen am Tresen getan.

Die Spannung ist durch mein notwendiges Verlängerungskabel abgefallen. So konnten nur 20 kW der möglichen 22 kW geladen werden – im Bild zu sehen.

Hans Kurtzweg

Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg
und Beauftragter der Stadt Trebbin für Elektromobilität

Fotos der Testfahrt

Hier noch die Fotos…

Testfahrt mit optimierter Heizung im Peugeot iON

Heute früh sind es -4 Grad. Auto ist voll geladen. Ich lasse meinen kleinen Scheibenenteiser (125 Watt, 12 Volt-Anschluss) 45 Minuten laufen, am Anfang werden 118, anschließend 115 km Restreichweite angezeigt. In den 45 Minuten zieht der Wagen etwas Strom für das gesamte System. Dann geht es mit freien Scheiben, Sitzheizung, Heckscheibenheitung, Radio, Licht und Heizung los. Nach kurzer Zeit spüre ich bereits, dass sich der Innenraum erwärmt. 11 km später bin ich am Ziel:

angezeigte Restreichweite mit Heizung: 85 km
angezeigte Restreichweite ohne Heizung: 108 km (zum Start 118 km)

Ein Blick auf die Anzeige des Akkus zeigt, das weniger als zwei Balken verbraucht wurden.

Fazit: Klasse!

Kleine Änderung, große Wirkung

Elektroautos wird ja nachgesagt, dass sie im Winter gerademal bis zur nächsten Ecke kommen und dann schon wieder geladen werden müssen. Grund: Die elektrische Heizung verbraucht so viel Strom, dass die Reichweite zusammen schmilzt, wie das Eis in der Sonne.

Nun, natürlich verbraucht eine elektrische Heizung in einem Auto, das über keine andere Wärmequelle (z.B. einem Verbrennungsmotor) verfügt, Strom. Klar, irgendwo her muss die benötigte Energie ja kommen. Im Elektroauto also aus dem Akku und damit steht logischerweise auch weniger Energie fürs Fahren zur Verfügung.

Abgesehen davon, dass man vlt. nicht bei jeder Fahrt die maximale Reichweite ausnutzt und so ausreichend Strom für das Heizen zur Verfügung steht, kann man vlt. auch die Heiztechnik optimieren und den Effekt spürbar mindern. In einigen Fahrzeugen kommt z.B. statt einer voll-elektrischen Heizung eine Wärmepumpe zum Einsatz, die deutlich weniger Strom verbraucht.

Der Mitsubishi I-MiEV (jetzt Mitsubishi EV) und die baugleichen Brüder von Peugeot und Citroen verfügen über einen elektrischen Heizkreis, der jedoch – im Vergleich zum restlichen Fahrzeug – nicht optimal ausgeführt ist. Hauptkritikpunkt sind die offen liegenden Heizschläuche für den Vor- und Rücklauf des Heizwassers und vor allem das im Fahrtwind liegende Heizelement. Wie bereits mehrfach in Foren beschrieben kann man die Schläuche und das Heizelement aber nachträglich isolieren. Und genau das habe ich nun machen lassen und das Ergebnis ist wirklich erstaunlich: Noch nie hatte ich es im iON so warm bei so wenig Stromverbrauch! Eigentlich unfassbar, dass Mitsubishi eine solche Lösung nicht von Hause aus anbietet.

Auf mehreren Testfahrten konnte ich sehr schön beobachten, dass nach dem anfänglichen Aufheizen des Heizsystems der Strombedarf massiv geringer ist und die ausströmende Luft fast schon heiß wird. Im kurzzeitigen Umluftbetrieb wurde es im Wagen schon fast ungemütlich warm.

Fazit: Elektroautos sind voll Winter-tauglich.