Aufladen am verkaufsoffenen Sonntag beim toom Baumarkt Jüterbog

Aufladen am verkaufsoffenen Sonntag beim toom Baumarkt Jüterbog

Vielen Dank an den Marktleiter Herrn Papenroth.
hier: toom Baumarkt Hendrik Papenroth OHG,
http://www.toom-baumarkt.de/mein-markt/details/jueterbog/

Wer Ladewunsch hat entweder vorher ankündigen oder während der Öffnungszeiten (Webseite) am Servicetresen melden. Dann kann das Laden beginnen:
– CEE rot 16 Ampere – links neben Haupteingang in ca. 3 m Höhe. Markleiter kommt mit Leiter
– Haushaltssteckdose 13 Ampere (Tesla-getestet). Wie zuvor. Rechts neben Haupteingang.

Viele Grüße, Hans

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Einladung zur Eröffungsparty am „Leipziger“ TESLA-Supercharger, 19.04.2015, ab 15:00 uhr

Liebe Freunde der Elektromobilität,

Ich möchte Euch gerne zur Eröffnungsparty am TESLA-Supercharger einladen! Was zunächst als private „TESLA´s Lounge“ geplant war, wird nun doch zu einem größeren Event. Organisiert wird die Party von einigen Tesla-Fahrern gemeinsam mit dem Leipziger Tesla Mitarbeiter Tristan Riwer und weiteren Begeisterten für die Elektromobilität. Auch Philipp Schröder (Tesla Country Manager Germany & Austria) hat sein Kommen angekündigt! Wir rechnen mit zahlreichen interessierten Besuchern. Mehrere TESLA Model S und TESLA-Roadster Fahrer sowie Besitzer weiterer Elektroautos haben ihr Kommen bereits zugesagt.

Was: Eröffnungsparty am „Leipziger“ Tesla Supercharger

Wann: Sonntag, 19.04.2015, 15:00-18:00 Uhr

Wo: auf dem A9 SaaleAutohof Bad Dürrenberg, An der Autobahn 1, 06231 Nempitz


Was ist geplant?

– 15:00 – 18:00 Uhr: Eröffnungsparty & Erfahrungsaustausch für Fahrer und Interessierte bei Kaffee und Kuchen, solange der Vorrat reicht 😉

– parallel Möglichkeit zu Probefahrten im Tesla Model S

– Feierlicher Supercharger-„Anstich“ um ca. 16:00 Uhr

– danach Möglichkeit zu Beschleunigungs-Mitfahrten „0 auf 100“ auf dem Autohof im nagelneuen Tesla P85D.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, erleichtert aber die Planung. Für Probefahrten ist eine Terminvereinbarung empfohlen. Wir würden uns über viele Besucher freuen. Auch der Autohof freut sich auf uns!

Elektrische Grüße aus Leipzig

Stefan Moeller

Kontakte für Rückfragen

Für eine offizielle Probefahrt mit Tesla-Mitarbeiter ist eine Voranmeldung erforderlich. Zusätzlich werden einige Fahrer spontane Testfahrten anbieten.

Stefan Moeller, Terminplanung Probefahrten, Eventkoordination: moeller punkt stefan ät gmx punkt net, tel. 0177-7922117

Was ist ein Supercharger?

Herr Dobrindt und Frau Merkel reden von Elektromobilität, Tesla macht sie möglich!

Supercharger sind Teslas eigene Schnellladestationen mit mehreren Ladeplätzen (am Saale Autohof Bad Dürrenberg 6 Stück) und einer maximalen Ladeleistung von 120kw pro Fahrzeug. Mit dieser Leistung kann beim Tesla Model S innerhalb von 30 min Energie für die nächsten ca. 270 km nachgeladen werden. Die Nutzung und die Stromkosten sind für alle Tesla Model S85 im Kaufpreis des Autos inbegriffen. Man könnte es auch sagen: Teslafahrer dürfen an den Superchargern immer kostenlos tanken.

Deutschland wurde im Jahr 2014 weitgehend flächendeckend an den wichtigsten Autobahnabschnitten mit Superchargern ausgestattet. Diese Infrastruktur wird von Tesla Motors ohne Inanspruchnahme von Förderprogrammen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit errichtet. Der neue Standort am Saale Autohof Bad Dürrenberg schließt eine der letzten Lücken auf der wichtigen Nord-Südmagistrale, der A9 Berlin – München. Schon jetzt ermöglicht das europaweite Superchargernetzwerk Fahrten bis Zagreb, Rom, Madrid und zum Nordpolarkreis mit dem Tesla Model S zum Nulltarif.

Gibt´s auch Strom für andere?

Klar doch! Folgende Lademöglichkeiten werden uns für das Event auf dem Autohof zugänglich gemacht.

– CEE16 rot 11kw

– 1 Typ2 11kw (Nutzung einer mobilen Ladebox)

– 1 Schuko

– CEE16 blau („Camping“)

Was ist ein Tesla Model S P85D?

Tesla hat die gängigen Vorurteile gegen Elektroautos wie geringe Reichweite, lange Ladezeiten oder kleiner Kofferraum komplett widerlegt. Mit dem Topmodell, der neuen Allrad-Variante des Models S zeigt Tesla nun auch, dass ein Familienauto schneller sein kann als zweisitzige Sportwagen von Porsche, Ferrari und Co – sofern es denn eben mit Strom fährt! Auf den ersten 100 m hat dieses Auto immer die Nase vorn. Diese Werte sprechen für sich: 700PS, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,4 s.

Was macht Tesla in der Region Mitteldeutschland?

Nach den Standorten Nossen, Magdeburg und Sangerhausen ist dies der vierte Supercharger im mitteldeutschen Gebiet. Seit Dezember 2014 ist Tesla in der Region mit einem ersten Mitarbeiter als direktem Ansprechpartner vertreten und bietet regelmäßig Probefahrten und Events für alle Interessierten an. Eine eigene Niederlassung für Leipzig und Mitteldeutschland ist mittelfristig angekündigt.

Glympse

Glympse bietet die Möglichkeit mit anderen Nutzern Standortdaten zu teilen. Man kann sich in eine bekannte Gruppe einbuchen und sich selbst für eine bestimmte Zeit für alle „sichtbar“ machen. Auf der Karte angezeigt werden dann: Benutzername, Position und Geschwindigkeit – optional auch weitere Informationen. Man benötigt ein Smartphone mit mobilem Internetzugang, die Glympse-App und reichlich Akku. Zum Zuschauen reicht ein normaler PC. Wir werden für das Event die Gruppe des Tesla-Forums !TFF_Forum benutzen, wer elektrisch anreist darf einfach mitmachen, alle anderen gerne zuschauen. Link: http://glympse.com/!TFF_Forum

Weitere Links:

http://www.teslamotors.com/de_DE/

http://supercharge.info/

http://www.a9-autohof.de/

http://www.lipsia-e-motion.com/

2. Familientag erneuerbare Energien & Elektromobilität

Die Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg möchte natürlich auch alle Hybrid-Piloten zum 2. Familientag der Erneuerbaren Energien und nachhaltiger Mobilität nach Eberswalde einladen. Hier der original Einladungstext der Veranstalter:

Liebe Elektromobilisten,

Am 25.4.2015 veranstalten die Partner* des EnergieCampus ERNUER:BAR den 2. Familientag erneuerbare Energien in Eberswalde (Brunnenstraße 26, Standort Wald-Solar-Heim). An diesem Tag erwarten wir ca. 2.000 Besucher, die sich auf unserem Gelände u.a. zum Einsatz erneuerbarer Energien informieren können.

Ein wichtiges Thema an diesem Tag ist die Elektromobilität und wir wollen den Besuchern einen Elektrofuhrpark zum Probefahren anbieten. Wir würden uns sehr über Unterstützung aus dem Netzwerk Elektromobilität Berlin-Brandenburg freuen.

Ihnen steht eine DC Schnelladesäule (ChadeMo) oder die normale Schuko-Ladung zur Aufladung zur Verfügung.

Medial begleitet wird die Veranstaltung von Antenne Brandenburg, die uns mit Werbung und redaktionellen Beiträgen im Vorfeld unterstützen, sowie am Tag vor Ort präsent sein werden. TV wird ebenfalls vor Ort sein.

Überblick Familientag erneuerbare Energien

Zeit: Samstag, 25.4.2015, 14:00 bis 21:00 Uhr (für Aussteller bis 19:30 Uhr)

Ort: EnergieCampus ERNEUER:BAR, Brunnenstraße 26, Eberswalde

Den Besucher erwartet ein vielseitiges Programm der Akteure:

· Aussteller zum Thema erneuerbarer Energien (Heizen mit EE, Solarthermie, Beratung Verbraucherzentrale),
· Testfahrten mit Elektrofahrzeugen (Autos, Räder, Segway, Motorräder)
· Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie“
· Interaktive Ausstellung „Sonnenzeit“ im Zentrum für erneuerbare Energien
· Informationen zu Ladeinfrastruktur
· Energiepuppentheater
· Live-Musik
· Bastelangebote für Kinder
· vielfältiges kulinarisches Angebot

Ich würde mich freuen, wenn unsere Veranstaltung bei Ihnen auf Interesse stößt und wir gemeinsam einen energiegeladenen Tag verbringen können!

Hier erhalten Sie einen kleinen Eindruck vom Familientag erneuerbare Energien im letzten Jahr:www.beg-barnim.de/Downloads.4143.0.html

*Partner auf dem EnergieCampus ERNEUER:BAR: Wald-Solar-Heim, Zentrum für erneuerbare Energien Hermann Scheer, Barnimer Energiegesellschaft mbH, Oberförsterei Eberswalde (www.energiecampus-erneuerbar.de)

Beste Grüße aus Eberswalde

Ina Bassin
_________________________________________
Barnimer Energiegesellschaft mbH
Brunnenstraße 26
16225 Eberswalde
Tel.: 03334/ 498 532
Fax: 03334/ 498 507
E-Mail: ina.bassin@beg-barnim.de

Wir haben dazu einen Doodle eingerichtet und würden uns freuen, wenn Teilnehmer sich dort anmelden könnten, um den Veranstaltern vorab in etwas mitteilen zu können, wie viele Fahrzeuge/Teilnehmer kommen werden:

doodle.com/96mh2vuyvbicgfge

Gruß
Julian

eDay2015 meets eTourEurope in Berlin, 14. Mai 2015

Die Teilnehmer der eTourEurope sind wieder unterwegs und machen am 14. Mai 2015 Halt in Berlin. Wir wollen die Fahrerinnen und Fahrer mit einer großen Parade an Hybrid- und Elektrofahrzeugen in der Hauptstadt begrüßen.Dazu treffen wir uns am 14. Mai ab 16 Uhr am Hauptgebäude der TU-Berlin, Straße des 17. Juni Nummer 135, und nehmen die Teilnehmer gebührend in Empfang. Anschließend geht es gemeinsam Richtung Brandenburger Tor und vorbei am Reichstag und Kanzleramt zum Washington-Platz vor dem Hauptbahnhof, wo wir bis ca. 19 Uhr verweilen.

Wer mag, kommt anschließend mit zum Hotel-Müggelsee, wo wir den Tag in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Mitmachen ist einfach:
1. Anmeldung unter 1000 EVs in Motion
2. Anmelden im Doodle (zur besseren Organisation)

Anmelden und mitmachen!

Probefahrt im GOLF GTE

> Hallo Männer,
>
> konnte gestern mal 300 km den GOLF GTE testen – Plug in Hybrid.
> Ladeanschluss Typ2 einphasig vorn im VW Zeichen.
>
> Bei LKW Autobahngeschwindigkeit und 1,5 Grad Außentemperatur fährt der Wagen
> 44 km rein elektrisch. Eher noch weiter. Ohne Heizung. Verbrauch 14,1 kWh /
> 100 km finde ich auch ok.
> Der Schnitt von 76 km/h beinhaltet auch die Fahrt zur Autobahn.
> Danach kann man mit Verbrenner mit etwa 8 bis 10 kW den Akku wieder laden.
> Mir haben etwa 60 km Autobahn gereicht, um den Akku wieder auf 90% zu laden.
> Inkl. einiger kurzer Schnellfahrten über 200 km/h lag der Verbrauch auf 100
> km bei 6 L Benzin. Da der Akku zu Fahrtende wieder voll war, steht Akku voll
> bei Abfahrt zu Akku voll bei Ankunft.
> Man müsste mal rechnen was wirtschaftlicher ist: Akku mit Strom zu 27 Cent
> pro kWh laden oder als Mehrleistung vom Verbrenner abzuzwacken.
>
> Wer das Auto kaufen sollte: Ein Haushalt, der nur ein Auto benötigt. Die
> täglichen Kurzstrecken elektrisch. Langstrecken mit Verbrenner.
> Was mir riskant erscheint: die Fahrzeugkomplexität. Das Auto ist ein wilder
> Technologieträger.
> Direktschaltgetriebe mit drei Kupplungen. Diese vermitteln zwischen den
> Gängen und E-Motor.
> Dazu Akkutechnik. Ladetechnik + ein 1,4 Liter Turbodirekteinspritzer. Hut
> ab. Solange VW dafür haftet ok. Aber im Schadenfall nach vier Jahren mal
> eben zu ATU dürfte ausfallen.
>
> Also Auto wirklich toll. Aber Marktpositionierung etwas schwierig.
> Ab Herbst gibt es den Antrieb im Passat.
> Schön dass es dieses Auto gibt. Es wird Fans finden. Diese werden
> öffentliche Ladesäulen einfordern.

Neue Stromtankstelle in Potsdam!

Hurra! Es geht voran, in Potsdam entsteht eine neue Stromtankstelle an wirklich herausragender Stelle: Auf Potsdamer Seite, unmittelbar vor der Glieni  cker Brücke, an der „Garage du Pont„. Der Betreiber steht mit der Energieversorgung Potsdam in Verbindung und erhofft sich, dort Unterstützung zu bekommen, u.a. für eine seperate Kraftstromleitung, um 3*32A anbieten zu können. Derzeit kann man während der Öffnungszeiten an einem CEE32-Stecker 3*16A, max. 11 kW, laden. Eingeweiht wurde diese Lademöglichkeit am Wochenende im Rahmen eines Events mit der Firma Tesla.

Wir meinen: Genau der richtige Ansatz, ein richtig toller Ort an historisch herausragender Stelle. Und für alle Potsdam-Touristen ein perfekter Ort, um „aufzutanken“. Top!!!

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Schnell-laden-Berlin – Ein Trauerspiel in mehreren Akten

Sehr geehrte Damen und Herren!

Im vergangenen Jahr wurde das Schaufensterprojekt Elektromobilität „schnell-laden-berlin“ (www.schnell-laden-berlin.de) offiziell gestartet. Ziel des Projektes ist die (Zitat): „Entwicklung und Demonstration des Combined Charging Systems (CCS) im urbanen Raum mit Schnellladeinfrastruktur, korrespondierenden E- Fahrzeugen sowie Erprobung/Kommunikation entsprechender Anwendungskonzepte (Abrechnungs-, Geschäfts- und Mobilitätsmodelle).“

Von den geplanten sieben DC-Schnellladern sind Ende Februar 2015 ganze fünf in Betrieb; dazu sollten auch 2-4 schnellladefähige Fahrzeuge in Betrieb genommen werden. Auch die Anbindung an andere Schaufensterregionen durch Ausweitung des Schnellladekonzeptes ist bzw. war geplant.

Nach mehreren Monaten, in denen zahlreiche private und gewerbliche Nutzer von Elektrofahrzeugen, die teilweise Mitglieder der Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg sind, die Ladestandorte auf Herz und Nieren getestet haben, u.a. weil der Strom dort bislang kostenlos abgegeben wurde, ziehen wir – die Nutzer – ein zwiespältiges Zwischenergebnis. Wohlwissend, dass es sich um ein weiteres „Pilotprojekt“ handelt, müssen wir wie folgt jedoch feststellen:

Akt 1. Diskriminierung des CHAdeMO-Ladesystems: Obwohl alle Säulen erfreulicherweise mit dem weltweit führenden DC-Ladesystem CHAdeMO ausgestattet sind, finden sich nach wie vor (Stand 1. März 2015) auf der o.g. Projekthomepage keine Angaben dazu. Lediglich auf der Übersichtskarte der Ladestandorte wird erst beim Anklicken einer Ladesäule auf das Vorhandensein des CHAdeMO-Anschlusses hingewiesen. Trotz mehrfacher Versprechen seitens der Pressestelle, wurden bislang diese Informationen nicht geändert.

Akt 2. Uneinheitliche Ausstattung: Während alle Säulen innerhalb Berlins mit CHAdeMO, CCS und Typ2 ausgestattet sind, fehlt der wichtigen Ladestation an der A9 (Autobahnausfahrt Linthe, ca. 50 km südlich Berlins) der Typ2-Anschluss. Für Fahrer von Fahrzeugen ohne DC-Anschluss ist die Reise spätestens hier zuende. Andererseits können auch Fahrer von Fahrzeugen mit CHAdeMO-Anschluss ab hier ebenfalls nicht recht weiter, weil die Ladesäulen weiter südlich (Schaufensterprojekt „Elektromobilität verbindet“, ebenfalls finanziert aus Steuergeldern!) dann keinen CHAdeMO-Anschluss mehr aufweisen. Klare Linie: Hier wird CCS bevorzugt. Und das vor dem bekannten Hintergrund, dass es bislang kaum Fahrzeuge mit CCS gibt und in Europa bereits mehr als 1500 CHAdeMO-Ladestationen in Betrieb sind. Unglaublich, aber Realität mitten in Europas wichtigstem Transitland.

Dies geschieht auch angesichts der klaren Aussagen der EU-Direktive zu alternativen Antrieben, dass die Bemühungen anderer Länder beim Aufbau einer Ladeinfrastruktur nicht negativ beeinflusst und Besitzer von Fahrzeugen mit anderen Ladesystemen (als CCS) nicht diskriminiert werden dürfen. Doch Deutschland schert sich nicht darum. Und auch die deutsche Hauptstadt, selbsterkannte Hauptstadt der Elektromobilität, kann sich dem nicht entziehen. Nur wer die bekannten E-Tankstellen-Verzeichnisse (z.B. LEMNET, PlugSurfing, GoingElectric) nutzt, erfährt überhaupt, dass diese Ladesäulen CHAdeMO, CCS und (teilweise) Typ2 bereitstellen.

Akt 3. Nicht-Verfügbarkeit 1: Immer wieder erhalten wir Berichte, dass die DC-Lader nicht funktionstüchtig sind. So war z.B. der Lader in der Alboinstraße gleich mehrere Wochen außer Betrieb. Angaben, wann der Lader wieder verfügbar sein sollte, konnten weder RWE noch die eMO machen. Da standen dann ca. 60.000 Euro Steuergelder nutzlos wochenlang in der Gegend rum. Auch heute noch weisen die Lader immer wieder Probleme auf und zeigen sich Fehler in der Software. So kann z.B. der Ladezustand nicht am Kontrollterminal abgerufen werden oder es erscheint die Meldung, das derzeit ladende Fahrzeug sei gar nicht angeschlossen. Da fragen wir uns, ob die Entwickler ihre Produkte überhaupt selber nutzen.

Akt 4. Rechtlicher Rahmen: Auch die Stellplätze an den DC-Schnellladern werden immer wieder von Verbrennern gekapert. Bestes Beispiel dafür war das Zuparken des Laders in der Alboinstraße durch ein Firmenfahrzeug des benachbarten McDonalds-Restaurant, das ja selber großes Interesse an der Verfügbarkeit der Stellplätze haben sollte. Doch es wurden auch andere „Enterungen“ berichtet, z.B. lagerte eine Gartenbaufirma ihren Grünschnitt auf dem Stellplatz des DC-Laders. Eine rechtliche Handhabe, die Falschparker abzuschleppen, gibt es nicht und so sägt sich das Projekt, dass die Technik ja testen soll, selber den Ast ab, wenn es die Verantwortlichen nicht schaffen, die Stellplätze freizuhalten. Überhaupt muss man die Lader auch erstmal finden, insb. als Ortsfremder. In Linthe ist er mehr als versteckt und in der Wilhelimenhofstraße zeitlich begrenzt (8 bis 18 Uhr). Weitere Beispiel für widerrechtlich genutzte Ladestellplätze in Berlin unter www.efalschparker.wordpress.com

Akt 5. Mangelhafter Service: Nicht nur einmal mussten wir feststellen, dass die Ladesäulen des Projektes den Hotline-Mitarbeitern nicht bekannt sind. So habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass mir ein RWE-Mitarbeiter am Telefon weismachen wollte, dass es die Ladesäule, vor der ich stehe (mit RWE-Aufkleber) gar nicht gäbe. Und auch die „Ladesäulenfinder“ von RWE und Vattenfall(https://www.rwe-mobility.com/web/cms/de/1195202/emobility/rwe-ladesaeulenfinder/; http://www.vattenfall.de/de/emobility/ladestationen-berlin.htm) kennen die DC-Lader bis heute (1. März 2015) nicht, obwohl diese schon seit Monaten in Betrieb sind.

Akt 6. Wucherpreise geplant: Laut Aufklebern auf den Säulen sollten diese bis Ende 2014 kostenlos nutzbar sein. Nun heißt es, dass Ende März das kostenlose Laden zuende gehen wird. Stattdessen soll zukünftig die Ladung dort nach Zeit abgerechnet werden, und zwar zu 35 Cent pro Minute. Dies bedeutet Strompreise zwischen ca. 50 Cent und 2 Euro pro kWh. Denn auch an DC wird nicht mit konstanter Leistung geladen (je voller der Akku, desto langsamer die Ladung) und im Winter haben wir nie Ladeleistungen über 8 kW beobachtet. Umgerechnet auf die benötigte Zeit ergeben sich Strompreise jenseits von Gut und Böse an diesen durch Steuergelder finanzierten Ladern. Wer wird da noch bereit sein, zu solchen Preisen zu laden? Insb. wenn die Verfügbarkeit und die Zuverlässigkeit immer noch zu wünschen übrig lassen. Und: Wenn schon das Laden zukünftig per App gesteuert werden soll, dann macht es keinen Sinn, die App nur für ausgewählte Endgeräte anzubieten. Auch so werden viele potentielle Nutzer ausgeschlossen.

Fasst man all dies zusammen, stellt das Projekt im Grunde eine haarsträubende Verschwendung von Steuermitteln dar. Unausgereifte und überteuerte Technik, fehlende rechtliche Rahmenbedingungen und mangelhaftes Engagement kennzeichnen den bisherigen Stand der Umsetzung dieses Projektes. Große Worte, k(l)eine Taten. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen (noch) Welten. Aus der Sicht derer, die das Projekt auf der Nutzerseite umsetzen, sollte folgendes sofort passieren:

1. Aufbau der noch fehlenden zwei DC-Ladern an ausgewählten Standorten
2. Klare Beschilderung der Ladestandorte, Beleuchtung bei Dunkelheit
3. Während der „Testphase“ weiterhin kostenlose Abgabe des Stroms, damit auch weiterhin möglichst viele Nutzer motiviert werden, die Lader anzufahren, zu nutzen und damit dem Projekt Sinn zu geben
4. Schaffung eines rechtlichen Rahmens, um Falschparker kostenpflichtig abschleppen zu lassen
5. Sicherstellung, dass auch CarSharer wie MultiCity und DriveNOW die DC-Ladestellplätze nur während einer Ladung besetzen und Fahrzeuge dort nicht tagelang stehen lassen
6. Sofortige Überarbeitung der Projekthomepage mit dem Ziel, die vorhandene Ladeinfrastruktur diskriminierungsfrei darzustellen
7. Nachrüstung der DC-Ladestation in Linthe mit AC-Typ2
8. Aufnahme der Ladestellen in die Online-Ladesäulenfinder und Apps der Betreiber RWE und Vattenfall, soweit noch nicht geschehen; Schulung der Hotline-Mitarbeiter
9. Gemeinsame Diskussion, Fortführung und Weiterentwickung des Projektes mit aktiven Nutzern

Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg
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