30 Tage im April

Elektromobilitätsaktion im April:

7 Elektroautonutzer laden nur noch an öffentlichen Ladestationen –  Ist Elektromobilität ohne eigene Ladestation heute möglich?
Grundvoraussetzung für die Elektromobilität ist eine in ausreichendem Maße verfügbare Ladeinfrastruktur und das Laden von Autostrom zu vertretbaren Preisen in transparenten Preismodellen. Doch die Realität sieht vielerorts anders aus: Nicht erreichbare Ladestellen, Defekte an den Ladesäulen, zugeparkte oder blockierte Ladeparkplätze, undurchsichtige Preismodelle. Ist die Elektromobilität bereits alltagstauglich, vor allem für Menschen ohne eine Lademöglichkeit zuhause?
Sechs Mitglieder der privaten Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg und ein weiterer Elektromobilist aus Dresden wollen sich dem Praxistest stellen und Monat April ihre Fahrzeuge nur noch an öffentlichen Ladestationen in Berlin und im Umland mit Strom versorgen. Ihre Erlebnisse und Erfahrungen werden sie im Internet-Blog der Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg veröffentlichen (https://igembb.wordpress.com).
Ziele sind es herauszufinden, ob und wo es heute noch hakt, wo Ladestationen fehlen, wie oft diese blockiert oder defekt sind, wie gut der Betreiberservice funktioniert und welche Kosten für das Laden an öffentlichen Ladestationen entstehen. Ist das Elektroauto also heute für jedermann bereits eine wirklich ernst zu nehmende Alternative zu Benzin und Diesel?

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1 Kommentar

  1. „30 Tage im April“ ist eine hervorragende Aktion!

    Bei dem bekannten Mangel an selbstgenutzten Wohneigentum in Deutschland gegenüber allen anderen EU-Staaten kann es nur eine nennenswerte Steigerung an E-Autos geben, wenn diese auch durch Wohnungsmieter genutzt werden (können).

    Selbst habe ich als Laternenparker seit 2013 einen PHEV 2 Jahre und 10 Monate genutzt. Er wurde ca. 475 mal geladen. Jede Lademöglichkeit war mindestens 2 km von meiner Wohnung entfernt. Da betrachtet man die öffentliche Ladeinfrastruktur schon aus einem anderen Blickwinkel. Das Ziel von und zur Arbeit ausschließlich elektrisch zu fahren, konnte ich auf Grund der fehlenden Infrastruktur im Wohngebiet nicht erreichen. Auf der Rücktour zur Arbeit musste der Benzinmotor in der Regel immer helfen. Meine Vorstöße bei den Wohnungsbaugesellschaften waren nicht von Erfolg gekrönt. Bei den großen (insbesondere kommunalen) Vermietern ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.

    Dieses Jahr soll es noch etwas mit einer öffentlichen Ladesäule in Wohnungsnähe für den Nachfolger (einen BEV) werden.

    Auf jeden Fall bin ich auf das Ergebnis der „30 Tage im April“ gespannt.

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