Hallo!

Hallo, als Organisator der Aktion habe ich mich vor Kurzem hier ja auch schon vorgestellt. Tja, wie man auf den Bilder sehen kann, ist auch meine eine Stromtankstelle zuhause, eine 22 kW-Wallbox mit Typ2- und Schukoanschluss, derzeit „vorübergehend geschlossen“. Die Wallbox hängt an der Hauswand direkt am Stellplatz, auf dem unser Peugeot iON parkt. Zur Sicherheit habe ich auch die zugeordneten Sicherungen abgeschaltet. Ach, üblicherweise ist der Wagen pro Monat 800-1000 km unterwegs.
Normalerweise lade ich also, wie sonst alle, die sich an der Aktion beteiligen, zuhause, da ich dann auch ein wenig von unserem Solarstrom nutzen kann. Ansonsten zahle ich 20 Cent pro kWh aus dem Netz von unserem Stromversorger (ja, 20 Cent!). Jetzt werde ich voraussichtlich folgende öffentlichen Ladestellen zu nutzen:
1. Die Vattenfall-Ladestation in der Tiefgarage der Zehlendorfer-Welle, da ich dort zwei- bis dreimal pro Woche beim Sport bin. Dann kann das Auto dort 60-90 Minuten laden. Die Ladestation habe ich ab und an schon genutzt und bisher hat es meistens funktioniert. Nur ab und an klappt die Freischaltung der Säule nicht. Lassen wir uns überraschen. Alternativ kann ich dort auch auf eine Ladesäule von be-mobil zurückgreifen, die derzeit in Berlin aufgebaut werden. Das ist allerdings – auch in dieser Aktion – nur eine ungeliebte Notlösung, da dort pro Minute abgerechnet wird, was für mich zu sehr hohen Ladekosten führen würde (3,- pro Minute für ca. 3 kWh). An der Vattenfallsäule kann ich für 30 Cent pro kWh laden, in der gleichen Zeit zahle ich also nicht mal einen Euro.
2. Auf meinem Rückweg von der Arbeit kann ich Halt machen am REWE-Markt in Zehlendorf-Süd (Ladiusstraße). Die Zeit zum Einkaufen kann dann auch zum Laden genutzt werden. Normalerweise kaufe ich dort nicht ein, aber ich lasse mich überraschen.
3. Auch die Lademöglichkeit am Rathaus in Kleinmachnow kann ich nutzen; diese gehört zum Ladenetz „Drehstromnetz“. Das ist eigentlich eine geschlossene Nutzergruppe, aber im Bürgerbüro bekommt man den Schlüssel für die Ladebox.
4. Vor einigen Wochen wurde eine Schnellladestation am Rastplatz Grunewald eröffnet. Dort kann ich meinen iON besonders schnell aufladen und: kostenlos! Zumindest noch. Diese Station gehört zu Tank&Rast, die Autobahnrastplätze in D betreuen und derzeit rund 400 solcher Schnellladestationen einrichten. Um den Wagen dort von fast Null auf 80% zu laden brauche ich 30 bis 45 Minuten, je nach Außentemperatur. Dann habe ich Strom für rund 100 Kilometer.
5. Zuletzt existieren noch zwei Ladestationen in meiner Nähe, die ich aber nur eingeschränkt nutzen kann bzw. will. Die Stadt Teltow unterhält in den Badstraße eine Ladestation. Um diese nutzen zu können, muss man aber ins Rathaus laufen und einen Schlüssel holen. Unpraktisch, um schnell mal 10 Minuten zu laden. In der Nähe gibt es noch eine Ladestation bei einer Autowerkstatt.
Also, es wird spannend und ich freue mich auf die Erfahrungen. Schon ein wenig seltsam: da steht nun ein Elektroauto vor der Tür und ich „muss jetzt tanken fahren“. Ich merke schon jetzt, dass die eine oder andere Änderung um Tagesablauf nötig sein wird. Mein Ziel ist es, dabei keine Zeit zu verlieren. Also möglichst immer dort zu laden, wo ich mich sowieso aufhalte.

 

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