Erste Wochenbilanz

Die erste Wochenbilanz wäre ja schon gestern fällig gewesen, aber ich hatte „Ruhetag“, um endlich meinen Infekt auszukurieren, also hole ich das mal heute nach.

Laut Bordcomputer und Fahrtenbuch wurde der iON in der ersten Aktionswoche 250km bewegt, dies entspricht ungefähr zwei kompletten Ladungen. Geladen wurde – wie vereinbart – ausschließlich an öffentlich zugänglichen Ladestationen in Berlin, Teltow und Kleinmachnow. Die längste Ladung fand an einer be-emobil-Ladesäule am Hindenburgdamm in Berlin-Steglitz statt, die kürzeste an der Vattenfall-Ladestation beim Rewe-Markt in der Ladiusstraße in Berlin-Zehlendorf. Die genaue Lademenge kann ich noch nicht angeben, da mir noch nicht alle Daten vorliegen, u.a. sehe ich den Ladevorgang an der be-emobil-Säule noch nicht in meiner Online-Übersicht von TheNewMotion. Ich liefere das nach.

Wie fühlt sich das an? Ich bin da im Moment zwiegespalten. Einerseits musste ich mich nicht einschränken, alle geplanten und ungeplanten Fahrten konnten durchgeführt werden, die Ladestand der Batterie ist nie unter 50% gesunken, ich hatte stets mind. 70km Reichweite „im Tank“. Allerdings habe ich so ziemlich jede Gelegenheit zum Laden genutzt und es gab keine ungeplanten Sonderfälle. Durch meinen Infekt war ich weniger unterwegs. Dies wird sich in der nun zweiten Aktionswoche voraussichtlich ändern und so kehrt also kein Alltag ein, sondern es wird eher spannender.

Was finde ich gut? Jeder Ladevorgang konnte durchgeführt werden, es gab keine technischen Probleme. Mich sprechen besonders die Vattenfall-Ladesäulen an, da diese einfach zu bedienen und benutzerfreundlich konstruiert sind. Die Abrechnung erfolgt nach geladenem Strom, das ist fair. Die von mir genutzten Vattenfallsäulen sind auch hervorragend platziert: In einer Tiefgarage und an einem Einkaufsmarkt. Man kann also „nebenbei“ laden, beim Sport, beim Einkaufen usw.

Was finde ich nicht gut? An keiner einzigen Ladesäule kann man die aktuellen Ladepreise einsehen. Nirgendwo kann man spontan laden, entweder braucht man eine RFID-Karte des Anbieters, einen Schlüssel, einen Vertrag, ein Handy oder sonst was. Ranfahren, laden und mit EC oder in bar zahlen kann man nirgendwo laden. Das geht gar nicht. Wenn ich irgendwo hinfahren will, dann soll ich mich überall vorher erkundigen, anmelden und planen? DAS darf nicht sein. Das behindert die Elektromobilität und schreckt ab. Genauso schrecken unfaire Abrechnungen (nach Zeit) und wenig benutzerfreundlich konstruierte Ladeeinrichtunge ab. Negativbeispiel war die be-emobil-Ladesäule am Hindenburgdamm. Ob ich da nochmal lade?

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