Beauftragter für Elektromobilität – eine Initiative aus Trebbin färbt ab

…und sollte ein Modell für viele weitere Kommunen in Brandenburg sein. Denn was gibt es Besseres als „von Bürgern für Bürger“:

http://www.pnn.de/pm/1081762/

 

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„Berliner-Modell“

Die Abrechnung an der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur und deren Ausbau ist und bleibt ein Zankapfel, hier treffen verschiedene Interessengruppen aufeinander:

  1. Die Betreiber/Anbieter: Diese wollen sicher, dass sich die teure Infrastruktur irgendwie rechnet. Sie sind daher an möglichst hohen Tarifen und möglichst großer Auslastung interessiert.
  2. Die Nutzer bzw. potentiellen Nutzer: Diese haben ein berechtigtes Interesse an einer Ladeinfrastruktur, die gut ausgebaut und erreichbar, leicht bedienbar, verfügbar und vor allem auch preiswert nutzbar ist.
  3. CarSharer/Stadt: Diese haben ein großes Interesse an vielen Ladepunkten, wo die Nutzer die Fahrzeuge auch mal „länger“ stehen lassen können. Denn das Wegfahren blockierender Fahrzeuge kostet sie Geld und Aufwand. Zudem hat die Stadt, zumindest im Innenstandbereich, das mittelfristige Interesse, private PKW zu verbannen. Dies kann durchaus im Interesse der Lebensqualität sein. Ein gut ausgebautes System aus ÖPNV, Car-, Roller- und BikeSharing, gute Fuß- und Radwege, sowie ein Mangel an Stellplätzen, machen die Nutzung privater PKW im Innenstadtbereich überflüssig bzw. sinnlos.

Je nach Sichtweise ist jeder Standpunkt nachvollziehbar. Die einen wollen „verkaufen“, die anderen nutzen, die dritten die Mobilität in der Stadt umkrempeln.

Die Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg wurde ja u.a. aus der Taufe gehoben, um die Interessen der Nutzer gegenüber Interessenten, Presse und „Entscheidern“ zu vertreten und uns zu vernetzen.

Auf Anregung eines Mitglieder schlage ich vor, dass wir versuchen, einen Standpunkt zu erarbeiten, den wir gemeinsam nach außen vertreten, auch wenn dabei ganz sicher nicht jeder zu 100% zufrieden gestellt werden kann. Was haltet Ihr von der Idee? Ich bin auf Eure Meinungen gespannt. Postet diese hier im Blog, damit möglichst viele an der Diskussion teilhaben können.

Gruß

J.

rbb Mediathek: Thementag MaiBerlin – E-Mobilität | rbb Fernsehen

http://mediathek.rbb-online.de/image/00/35/52/34/52/276144784/16x9/1280

Video Thementag MaiBerlin – E-Mobilität

Unser Thementag heißt zwar "MaiBerlin – E-Mobilität" – Elektrofahrzeuge gibt es aber natürlich längst auch in Brandenburg. Doch einfach so ins Blaue fahren ist nicht unbedingt ratsam, es fehlt an …

http://mediathek.rbb-online.de/tv/Brandenburg-aktuell/Thementag-MaiBerlin-E-Mobilität/rbb-Fernsehen/Video?documentId=35523440&topRessort=tv&bcastId=3822126

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Tank-Wirrwarr macht E-Auto-Besitzern das Leben schwer | Inforadio – Besser informiert.

https://i1.wp.com/www.inforadio.de/content/dam/rbb/inf/2016_05_BILDER/DPA/Elektroauto.jpg.jpg/rendition=original.jpg

Tank-Wirrwarr macht E-Auto-Besitzern das Leben schwer

300 Millionen Euro – so viel Geld stellt der Bund ab dem nächsten Jahr für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos zur Verfügung. Höchste Zeit, werden viele Fahrer von Elektroautos gedacht haben. Denn wie und wo man sein E-Auto aufladen kann, ist nach wie vor eine Wissenschaft für sich. In Berlin basteln ganz unterschiedliche Stellen an einer besseren Ladeinfrastruktur. Annika Klügel hat sich angeschaut, welche Lösungen die Stadt zu bieten hat.

http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/wissenswerte/201605/25334.html

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Elektroschock auf der Karl-Marx-Allee | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg

https://i0.wp.com/www.rbb-online.de/content/dam/rbb/rbb/rbb24/2016/2016_05/imago/imago71134573h.jpg.jpg/rendition=original.jpg

Elektroschock auf der Karl-Marx-Allee

Die Wirtschaftssenatorin freut sich auf ein werbewirksames Event, der Bezirk hätte es gern abgelehnt: Das Elektrorennen Formula E am kommenden Samstag verspricht für den Veranstalter, ein Erfolg zu werden. Rund um die Berliner Karl-Marx-Allee geht gar nichts mehr – Anwohner und Ladeninhaber spüren die Konsequenzen. Von Bettina Rehmann

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2016/05/formula-e-eprix-berlin-vor-start.html

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Bericht aus Dresden

Hallo,

ich bin in der Testphase nur auf drei Anbieter gestoßen: DREWAG Stadtwerke Dresden, ENSO Energie Sachsen und RWE Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerke.
Bei RWE funktioniert alles ganz reibungslos über die App für 0,30€/kWh und 4,95€ GG, zur Zeit kostenlos, es fällt nur die GG an im Monat.
ENSO und DREWAG besitzen das Stromticket, über die Handyticket App erwirbt man eine TAN auf die Aufforderungsnummer. Tarif: 1,-€/Std. bei 3.7kW bzw. 3€/Std. bei 11kW.

Zuhause kostet mich die kWh bis 22 Uhr 0,27€/kWh, ab 22 Uhr bis 6 Uhr und Samstags bis 9 Uhr sowie Sonn- u. Feiertage 0,20€/kWh.
Diesen Nachtstromtarif bekam ich von der DREWAG, als E-Autofahrer und DREWAG Kunde.

In der Vergangenheit nutzte ich bei meinem Saxo Electrique den Schuko Strom und kam auf etwa 11kW, also 2,20€ für 100km.
Aber dies ist nicht mehr möglich…deshalb habe ich meine Box der Öffentlichkeit in Neusalza-Spremberg zur Verfügung gestellt.

Die Software und die Displays einiger ENSO Säulen bereitete Probleme, am Hauptbahnhof in Dresden besonders und fallen auch nochmal Parkgebühren zu den Ladegebühren an.

Besonders viel mir auf, das neuere Säulen kein Schuko mehr anbieten und sich oft auf 2xTyp2 beschränken sowie nur 11kW liefern. Bisher wurde nur ein einziger Diskrimnierungsfreier Ladepunkt mit CHAdeMO, Typ2 und CCS von der ENSO aufgestellt. Neuerdings gibt bietet die DREWAG eine solche Säule auch, eventuell wird noch eine von der Technischen Universität bereitgestellt, zur Zeit aber nur diese Säulen für ganz Ostsachsen, Altenberg bekommt noch eine, unser größter Einkaufspark „Elbepark“ liefert nur 1x11kW und die drei anderen Anschlüsse sind gesperrt, dort soll aufgrund der extrem hohen Nachfrage eine Diskriminierunsfreie hin.

Fazit: Alle getesten Säulen funktionierten, boten leider oft nur Zeittarif und nicht mehr als 11kW, nachdem Test kam ein Ladepark mit 10xTyp2 und 2xSchuko dazu. Es gibt so gut wie keine Autobahnnahe Säulen, außer Pulsnitz(11kW), Dresden(11-22kW),Dresden-Flughafen(11kW), Radeberg(11kW), Bautzen(3,7kW!)(weiterfahrt Cunewalde 15km(11kW) und Großenhain(11kW) sowie Glashütte(11kW), Pirna (3,7kW) und Heidenau(3,7kW).

Viele Grüße aus Dresden