Elektromobilität – Entwicklung aus Verbrauchersicht

Am 22.03.2018 hat der Bundesverband Verbraucherzentrale (VZBV) den ersten Rundentisch zum Thema Elektromobilität veranstaltet.

Frau Jungbluth, die im Bundesverband die Leitung dieser Abteilung hat, begrüßte eine bunte Mischung aus Teilnehmern, darunter waren zB als Vertreter der Senatsverwaltung Berlin Herr Blümel, für das Landesamt des Eichwesens Herr Paulin, von der GLS Bank Herr Nehrkorn, die beiden IGEMBB-Vertreter haben gemeinsam mit Thomic Ruschmeyer vom BSM die Verbrauchersicht dargestellt. Darüber hinaus waren weitere Teilnehmer erschienen.

Es war eine Auftaktveranstaltung, der weitere Einladungen folgen sollen. Ziel dieser ersten Veranstaltung war für die VZBV die Identifizierung der aktuellen Verbraucherschutzthemen in der Elektromobilität.

Ein Vertreter des DLR stellte 2 Studien vor, die sich mit der Entwicklung der Elektromobilität beschäftigten. Herr Paulin erläuterte die Herausforderungen durch das Mess- und Eichrecht und Herr Nehrkorn hat das von der GLS Bank initiierte giro-e Modell vorgestellt. Während der Vorträge gab es viel Raum um die Erfahrungen der Verbraucher einzubringen.

Ich hatte im Vorfeld, auf Wunsch der Projektleiterin dieses Rundentisches, im Forum Goingelectric.de einen Aufruf zur Themensammlung gestartet. Vielen Dank an die vielen Nutzer, die sich die Mühe gemacht haben, ihre Erfahrungen zu teilen. Ich habe alle diese Beiträge kategorisiert für VZBV aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Die Projektleiterin hat sich ausdrücklich für diese umfangreiche Themensammlung bedankt.

Da die erste Veranstaltung nun der Orientierung diente, konnten wir leider noch nicht die für uns Elektronauten besonders am Herzen liegenden Themen um die Preistransparenz zur Sprache bringen. Dafür wird es eine extra Veranstaltung geben. Auch, und das war überraschend, weil kein Vertreter der MSP’s (MSP = Mobility Service Provider) der Einladung des VZBV gefolgt war.

Allerdings haben wir bereits erreicht, dass die Aufmerksamkeit der Rechtsabteilung des VZBV geweckt wurde. Wir konnten anhand eigener Beispiele aufzeigen, welches Abrechnungschaos zum Teil herrscht, welche Intransparenz der Preise besteht und welche Willkür bei der Abrechnung herrscht. All diese Dinge werden wir mit der notwendigen Deutlichkeit ansprechen, allerdings mussten wir lernen, dass im politischen Alltag viel Geduld gefragt ist.

Hier gilt es aktuelle Probleme von zukünftigen Entwicklungen zu unterscheiden. Denn beim mittlerweile rasanten Voranschreiten der Elektromobilität werden sich viele Änderungen ergeben, zb wie wird in Zukunft abgerechnet? Diese differenzierte Betrachtung ist auch für die Verbraucherschützer eine Herausforderung, denn in dieser breiten Ausprägung, sowohl technischer Art als auch in der Anwendung, muss man sich erst einmal zu recht finden, bevor man sich positionieren kann. Wir als Anwender, die das schon seit einiger Zeit praktizieren, haben da einiges an Vorsprung, genau diesen möchte man beim VZBV auch nutzen.

In diesem Sinne, wir halten Euch informiert.

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2 Kommentare zu „Elektromobilität – Entwicklung aus Verbrauchersicht

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