positive Reaktionen von Innogy zu gestörten Ladesäulen

Als Elektroautofahrer sind wir als ‚Endkunden‘ unmittelbar von defekten oder gestörten Säulen betroffen. Und da immer mehr von uns die Fahrzeuge für die Langstrecke benutzen, ist es wichtig, dass die wenigen Säulen auch einwandfrei funktionieren.

Aus Berliner und Brandenburger Sicht war es daher ein großes Ärgernis, dass gerade auf dem Hauptrouten aus der Stadt, die A2 gen Westen und die A9 Richtung Süden, ein Verlassen der Stadt mit einem Elektroauto schwierig wurde.

Denn die ersten Schnellladesäulen auf den beiden Routen außerhalb des Berliner Rings sind seit Monaten defekt. Zum Einen sind es die DC-Ladesäulen auf dem Rastplatz Buckautal Nord und Süd, gut 80 km von der Berliner Stadtgrenze entfernt, und auf der A9 steht die defekte Säule in Linthe.

In beiden Fällen sind die nächstfolgenden Säulen mehr als 130km von der Stadtgrenze entfernt, eine Distanz, die sich für viele der aktuellen Modelle nur schwer bewältigen lassen.

Deshalb werden diese Säulen regelmäßig von den ePiloten angefahren und in einem User-geführten Lade-Log auf der Webseite goingelectric.de deren Status vermerkt. Aber auch andere Ladekartenübersichten, wie zB ChargeMap, OpenChargeMap, Plugshare und andere beinhalten die Statusmeldungen der E-Autofahrer.

So kann man in diesen Log’s erkennen, dass die von uns angesprochenen Säulen seit 6 Monaten außer Betrieb sind bzw. so gestört, dass diese nicht nutzbar sind.

Wir haben uns daher nach unzähligen Meldungen an die Störungshotline mit einem Hilferuf an den Vorstand gewandt. Hoch erfreut haben wir heute eine Antwort erhalten, dass man sich von Innogy Seite die Säulen erneut ansieht.

Der Mitarbeiter schreibt unter anderem:

"Auch für uns ist eine zuverlässige und möglichst flächendeckende Ladeinfrastruktur eine Herzensangelegenheit."

Na,dann kann ja nichts mehr schief gehen.

Ich überlege gerade, ob ich E.On von dieser Nachricht eine Kopie sende, denn die dritte Route aus der Stadt, die A24 nach Hamburg ist auch ein Sorgenkind von uns, denn dort ist der T+R Standort Prignitz West/Ost eine höchst unzuverlässige Lademöglichkeit.

Wenn wir schon gerade bei den Routen aus der Stadt sind; die A13, Südost Berlin nach Dresden könnte endlich mal mit DC-Säulen versorgt werden!!

Die Ferienzeit ist zwar fast vorbei, aber wollen wir hoffen, dass die Reparatur noch rechtzeitig für den einen oder anderen ePiloten kommt.

Ein Kommentar zu „positive Reaktionen von Innogy zu gestörten Ladesäulen

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  1. Oder um es mit den Worten C. Schrimpes zu sagen: Dat is öffentliche Ladeinfrastruktur. Wenn da Strom anliegt, hat da auch Strom raus zu kommen. Unabhängig davon, ob sich das Abrechnungssystem aufgehängt hat, oder die SIM-Card in der Säule nicht nach Hause telefonieren kann, weil’s Guthaben abgelaufen ist. ; )

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