Laden

Auf dieser Seite wollen wir allen Elektropiloten in Berlin und Brandenburg Tipps zum Laden an öffentlicher Ladeinfrastruktur geben, im Speziellen geht es um Ladekarten, Ladeapps und Preise.

Laden in Berlin:
In Berlin gibt es aktuell drei Ladeverbünde im öffentlichen Raum: InCharge (früher Vattenfall), Innogy (früher RWE) und be emobil (Berliner Modell). Vattenfall und Innogy waren die Pioniere der Ladeinfrastruktur in Berlin und stehen aktuell stark unter Druck aufgrund des „Berliner Modells“, das an die Betreiber von Ladestationen im öffentlichen Raum besondere, sagen wir mal, „Ansprüche“ stellt.

InCharge: Zum Laden benötigen Sie die InCharge-App oder die InCharge-RFID-Karte, um sich an den Ladestationen zu autorisieren und den Ladevorgang zu starten. Die Kosten betragen 30 Cent pro KIlowattstunde, es gibt keine Grundgebühr. Unseres Wissens gibt es keine andere Karte/App mit der man die blauen Ladesäulen nutzen kann. Da viele von uns lange Zeit keine Abrechnung mehr für das Laden an den InCharge-Ladesäulen bekommen haben, besteht die Vermutung (!), dass InCharge auf die Abrechnung verzichtet.

Innogy: Laut Goingelectric lassen sich die Ladesäulen von Innogy in Berlin auch mit Telekom und Maingau-Energie (EinfachStromLaden) freischalten.

be emobil: Lange Zeit konnte man die Ladesäulen von be emobil nur mit großen Roamingpartnern wie NewMotion oder PlugSurfing freischalten – verbunden mit dem häufig kritisierten Tarifen an diesen Ladesäulen (aktuell Session-Fee, früher Zeittarif). Die Kosten betragen dann etwa 6,- pro Ladung – insb. für das Zwischenladen kaum akzeptabel. Seit einiger Zeit lassen sich die Säulen aber auch mit der RFID-Karte der EnBW freischalten; der aktuelle Preis ohne Sondertarife beträgt 39 Cent pro kWh an AC und 49 Cent pro kWh an DC.

Die Freischaltung ist aktuell auch möglich mit der ChargeNow-Ladekarte von BMW (7 Cent pro Minute).

Auch lassen sich die be emobil-Ladesäulen aktuell mit der RFID-Karte der Maingau-Energie (EinfachStromLaden) freischalten. Der aktuelle Tarif ohne Sondertarife beträgt 25 Cent pro kWh. Ab der zweiten Ladestunde wird jedoch eine Strafgebühr in Höhe von 6,- fällig. Also nichts für eine längere Ladesession.

Wir erwarten an den be emobil-Ladesäulen grundsätzlich einen kWh-basierten Ladetarif, sobald die Hardwarenachrüstung erfolgt ist, die durch die Anordnungen des Eichrechtes notwendig geworden sind. Wie die kWh-Abrechnung derzeit (Stand Mitte März 2019) von EnBW und Maingau funktionieren soll, können wir nicht beantworten.

Laden in Brandenburg:
In Brandenburg sind unterschiedliche Betreiber anzutreffen. Aktuell entstehen viele Ladesäulen mit dem e.dis-Branding, die offiziell über die E.ON-Driver-App freizuschalten sind. Hier wird jedoch der teure AdHoc-Tarif fällig, bis zu 8,- pro Ladung, teilweise sogar mehr. Mit Vertrag werden um die 5,- pro Ladung fällig (zzgl. Grundgebühr). Günstiger lassen sich die e.dis-Ladesäulen mit der RFID-Karte/Lade-App der EnBW, der Telekom (App oder Karte; aktuell 2 Cent pro Minute bis Ende März 2019) nutzen. Je nach Fahrzeug und Ladegeschwindigkeit sind kWh-Preise unter 10 Cent erreichbar. Auch die RFID-Karte der Maingau-Energie (EinfachStromLaden) lässt sich nutzen.

Hinweis: Alle Preisangaben auf dieser Seite sind ohne Gewähr. Es gelten ausschließlich die Preise der genannten Anbieter, die in den Apps bzw. auf den Homepages der Anbieter nachzuprüfen sind.

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