Berlin eMeetingpoint – 14. Juni – Washingtonplatz

Wir treffen am Mittwoch die eTourEurope am Hauptgebäude der TU-Berlin, ab 14.30.

Berlin eMeetingpoint – Elektromobilität erleben!
https://gallery.mailchimp.com/99610518e8b94b75c301905ba/_compresseds/92f9f5f2-5bc7-4d61-b5cb-27af3ef255fb.jpg
Berlin eMeetingpoint

Am 15. Juni auf dem Washingtonplatz / Hauptbahnhof

Nutzen Sie die Gelegenheit die ElektroMOBILität am Mittwoch 14.06.2017 von 16:30 – 18:00 Uhr auf dem Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof zu erleben. Die eTourEurope eRallye Teilnehmer und „1000 EVs in motion!“ Sternfahrer präsentieren eine breite Palette von eFahrzeugen. Schirmherrin des eMeetingpoints ist Umweltministerin Barbara Hendricks. Auf dem Platz wird deutlich, welche Vielfalt es an Elektrofahrzeugen bereits gibt. Bei Gesprächen mit eAuto-Fahrern vor Ort ergibt sich ein realistisches Bild. Der eMeetingpoint bietet ein hautnahes Erlebnis dieser umweltfreundlichen MOBILitätsform und stellt dar, wie leistungsfähig, alltagstauglich und faszinierend ElektroMOBILität heute ist. www.etoureurope.eu/route/14-06-2017-washingtonplatz-berlin

Aktionstag Elektromobilität im Stadion An der Alten Försterei

Der Wirtschaftsrat 1. FC Union e.V. veranstaltet am 14. Juni den „Aktionstag Elektromobilität. Ab 19:00 Uhr präsentieren sich auch die Teilnehmer Fahrzeuge der eTourEurope Rallye. Vor Ort werden verschiedene Fahrzeuge, Techniken und Anwendungsbeispiele gezeigt. Andererseits gibt es auch Gelegenheiten zum Austausch und zum voneinander Lernen – in Form von Impulsvorträgen und Gesprächsrunden.

eTourEurope – 9 Capitals – 9 Days – Langstrecken Rallye

Die eTourEurope – 9 Capitals – 9 Days ist Europas anspruchsvollste ElektroMOBIL Rallye. 13 Teams fahren in 9 Tagen durch 12 Länder und legen dabei 100% elektrisch über 3.600 km zurück. Der eMeetingpoint ist das Etappenziel mit Start in Celle. Ziel der Rallye ist erstens, die Leistungsfähigkeit und die Freude am elektrischen überregionalen Fahren zu demonstrieren. Zweitens möchten die Teilnehmer ElektroMOBILität in ganz Europa erlebbar machen. www.eTourEurope.eu

1000 EVs in motion! – Elektroauto Nutzer Community

Unter dem Motto „1000 EVs in motion!“ laden wir zum ElektroMOBILtreffen auf dem Washingtonplatz / Hauptbahnhof ein. Wer Besitzer eines Elektrofahrzeugs ist – vom Elektrofahrrrad, über eRoller, eBike und eAuto, etc. wird am eMeetingpoint herzlich willkommen geheißen. Sie erhalten kostenlos eine fortlaufende Teilnehmernummer von „1000 EVs in motion!“. Ziel des Projektes ist es, 1000 Elektrofahrzeuge und ihre Fahrer über die 9 Tage der eTourEurope in Bewegung zu setzen und damit Europas größte eMOBIL Community zu schaffen. Für die Besucher ist es ein wertvoller Zugewinn, direkte Informationen aus erster Hand der erfahrenen eFahrzeug-Besitzer zu bekommen. www.etoureurope.eu/1000-evs

Programm
Washingtonplatz / Hauptbahnhof

16:30 – 18:00 eMeetingpoint Berlin
17:30 – 18:00 eTourEurope Siegerehrung der Tageswertung
18:00 Ende der Veranstaltung auf dem Washingtonplatz

Aktionstag Elektromobilität im Stadion An der Alten Försterei

13:00 – 20:00 Präsentationsstände
19:00 – 20:00 Präsentation der eTourEurope eRallye Fahrzeuge

Medien
Logos, Fotos, Flyer, etc.
Weitere Fotos zum eMeetingpoint in Berlin finden Sie bei Flickr
Website
Website
Facebook
Facebook
Twitter
Twitter
Link
Link
Flickr
Flickr
Email
Email
Copyright © 2017 ePROJEKT TNS GmbH, All rights reserved.
Die Celle eMOBIL ist eine einzigartige Plattform für Sie. Als Aussteller von Produkten und Dienstleistungen rund um die Elektromobilität erhalten Sie auf der Stechbahn in Celle die Gelegenheit sich kostenlos zu informieren und Produkte zu testen. Seien Sie dabei, beim Treffpunkt der Endverbraucher, Unternehmer, öffentl. Verwaltung, Verbände, Industrie, Hersteller, Händler, Dienstleister!

Our mailing address is:

ePROJEKT TNS GmbH

Otto-Wagner-Str. 2

Germering 82110

Germany

Add us to your address book

unsubscribe from this list update subscription preferences

Email Marketing Powered by MailChimp

http://eRUDA.us7.list-manage.com/track/open.php?u=99610518e8b94b75c301905ba&id=70d633b55a&e=27cf70bdfb

Warum sollte meine Gemeinde, Hotel, Arbeitgeber, Einkaufszentrum die E-Mobilität fördern?

Es gab Anfragen: Warum soll meine Gemeinde, Hotel, Arbeitgeber, Einkaufszentrum die E-Mobilität fördern?

Antwort: Weil andere es tun, und langsam ihren Nutzen daraus ziehen – zu Ihrem Nachteil.

Ausführlicher und an die Betreiber, der o.g. Einrichtungen gerichtet:
Achtung – der Text ab jetzt enthält in Teilen Ironie, die ich nicht kenntlich mache.

Niemand muss (derzeit) etwas für die Verbreitung der Elektromobilität tun. Warten Sie ab. Genauso wenig wie vor Jahren irgendein Hotelier WLAN für die Gäste anbieten musste (während die Mitbewerber das bereits taten). Oder Hundenäpfe aufstellen, oder Kinderangebote schaffen. Abwarten war möglich. Gäste abwimmeln, die danach fragten. Gibt es heute noch (ernstzunehmende) Hotels ohne WLAN? Kaum. Also, was ist in der Zwischenzeit passiert? Es hat sich durchgesetzt. Fast jeder, der anfangs zögerlichen Betreiber hat sich umentschlossen. Die Frage ist: Wie viele Gäste hat er an die Mitbewerber durch sein zögern verloren? Und weiterhin: Wie will er diese wieder zurückbekommen? Warum also nicht gleich, wenn ein Trend zu erkennen ist? Der Trend zum WLAN war damals genauso zu erkennen wie heute der Trend zur Elektromobilität. Damit ist man fast schon spät dran, denn jetzt (!) entscheidet sich bereits wo angenehme Kunden demnächst übernachten. Und – wenn es denen gefällt – bleiben sie künftig im Hotel, wo dem Hotelgast eine Lademöglichkeit für E-Autos angeboten wird. Gibt es da Widerspruch? Ich denke nicht. Warum die Vorbehalte also? Ach ja, es sind nur wenige bisher! Aber nun wieder die Frage: Wie viele Gäste wollen Sie an andere Häuser verlieren, und wie gedenken Sie diese später wieder zu bekommen? Sie führen diese Dienstleistung also ein. Wer klug ist, macht dieses früher als später. Punkt.

Erkennen sich nun die Gemeindevertreter wieder im vorgeschriebenen Text? Wiedersprechen Sie mir, wenn Sie um Ansiedlung von Betrieben und Bewohnern oder Häuslebauern schon heute einen Wettbewerb führen? Grundstückspreise, Baumöglichkeiten, Steuern, Infrastruktur, Infrastruktur, Infrastruktur gehören dazu. In Trebbin haben im letzten halben Jahr vier neue E-Autos Zugang gefunden. Das ist in bundesweiter Statistik überdurchschnittlich. Die Leute fühlen sich einfach wohl wegen der bereits vorhandenen und bekannten hervorragenden Lademöglichkeiten. Jetzt (!) ist es noch leicht, sich durch ein gutes Angebot für e-Autofahrer oder Zweiradfahrer hervorzutun, gerade weil die Angebote jetzt (!) noch spärlich sind. Noch. Und noch (!) sind E-Fahrer hervorragend vernetzt. „Borgintelligenz“ – was einer weiß, wissen alle. Profitieren Sie davon!

Und was halten nun die Betreiber, Geschäftsführer, Marktleiter, Chefs von
– Baumärkten
– Supermärkten
– Schwimmbädern
– Ärztehäusern
– Einkaufszentren
– Park-und-Ride-Parkplätzen
– Veranstaltern
– Gemeindeeinrichtungen
– Hotels und Gaststätten (oben bereits genannt)
– Museen, Theatern, Kinos
– Ausflugsattraktionen
– allen Arten von Arbeitgebern
– usw.
von den Gedanken?

Elektromobilität wird zur Normalität werden und die Ladeinfrastruktur. Klar. Nur – einige haben bis dahin den anderen Anbietern die Kunden, Mitarbeiter, Bewohner, Betriebe abgeworben. Nichts weiter.

Ironie-Ende. Niemand muss. Jeder kann. Jetzt.

Nachdenklich ist Hans Kurtzweg

Trebbin macht es (wieder) vor – Ladesäulen beantragt und Förderung bereits genehmigt

Trebbin ist mal wieder „ganz vorne“.

Unser erster von zwei Ladesäulen-Förderanträgen wurde bereits genehmigt während andernorts noch nicht mal Derartiges beantragt wurde. Damit wird der Ausbau der bisher schon hervorragenden Ladesäuleninfrastruktur in der Stadt Trebbin selber weiter nochmals voran getrieben. Die zum Teil zu ersetzenden bisherigen Einzelladepunkte wandern in die Dörfer „weiter raus“. An den bisherigen Standorten soll es dann Ladesäulen mit Doppelladepunkten geben. So etwa. Die Details sind noch offen. Die Benutzung der Ladesäulen ist weiterhin per Knopfdruck „barrierefrei“ und voraussichtlich bis 2019 kostenlos.

Im letzten halben Jahr sind drei Halter mit vier neuen E-Fahrzeugen hinzu gekommen – soweit mir bekannt. Mit entscheidend war die Lademöglichkeit in der Stadt für die Bewohner. Für eine Stadt mit rund 6.500 Einwohnern ist dieser emobile Zuwachs beachtlich. Auf Berliner Verhältnisse (400 mal mehr Einwohner als Trebbin inklusive der zugehörigen Dörfer) umgerechnet müssten dann rund 1.600 Fahrzeuge hinzugekommen sein. Davon ist man in der hochgeförderten Schaufensterregion Berlin weit entfernt. Daran zeigt sich der beachtliche Fortschritt von Trebbin. Oder zeigt es nur die Halbherzigkeit der Großstadt Berlin? Warum verschenkt Berlin nicht auch den Strom bis eine genügend hohe Anzahl von E-Mobilen in Berlin unterwegs ist? Und warum werden nicht mehr Ladesäulen installiert? Und warum werden die nicht ordentlich markiert und konsequent freigehalten von Falschparkern? Der an E-Autofahrer verschenkte Strom würde in Berlin auch in der Größenordnung kleiner-gleich ein Prozent (!) der Kosten für die Strassenbeleuchtung ausmachen (wie in Trebbin). Ist das nicht machbar, wenn man E-Mobile fördern will? Da sind dunkle Wolken am Nachmittag (die die Strassenbeleuchtung früher angehen lassen) teurer als den Strom als E-Autofahrer kostenlos abzugeben! Erschließt sich mir nicht, warum man dies nicht tut. Stattdessen wird in Berlin seit Jahren mit untauglichen Preismodellen „experimentiert“. Alleine der Berliner Senat glaubt an den Erfolg „seines“ Modells in Berlin.

Und die sonstige Umgebung von Trebbin? Luckenwalde, Ludwigsfelde, Jüterbog, Teltow, Großbeeren und so weiter? Hinken jetzt bereits hinter Trebbin hinterher, und der „Abstand“ vergrößert sich wohl weiter. Ich finde das traurig. Brandenburg als Bundesland ist bis auf wenige Ausnahmen unrühmlich bei der Umsetzung der Elektromobilität. Gerade hier – und in Trebbin – gibt es genügend Anlagen, die ortsnah Elektrofahrzeuge mit „Grünem Strom“ aus Erneuerbaren Energien (Wind, Sonnenstrom und Biogas) versorgen können. Über so viel politischen Unwillen schüttele ich den Kopf.

Hans Kurtzweg

100% Kohlestrom…Fakten rund um einen Mythos

ARCHIV - Windenergieanlagen stehen im Sonnenuntergang auf einem Feld im Landkreis Oder-Spree nahe Sieversdorf (Brandenburg), aufgenommen am 12.02.2014. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer treffen die Bundeskanzlerin am 01.04.2014 zu einem Gespräch über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Foto: Patrick Pleul/dpa (zu dpa «Nord-Ministerpräsidenten machen sich bei Merkel für Windenergie stark» vom 01.04.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

„Elektroautos sind nur umweltfreundlicher als Verbrenner, wenn sie mit Ökostrom geladen werden. Geladen mit Kohlestrom verursachen sie viel mehr CO2, als ein moderner Verbrenner…“. Solch und ähnliche Phrasen liest man seit Jahren, wenn es um die Ökobilanz von Elektrofahrzeugen geht. Und: Diese Aussagen sind nicht totzukriegen. Grund genug, dem mal nachzugehen und zu fragen: 100% Kohlestrom im Auto…geht das überhaupt?

Um sich der Antwort zu nähern, habe ich die Netzbetreiber e.dis und 50Hertz angeschrieben. Diese kennen die angeschlossenen Erzeugungskapazitäten genau, müssten also helfen können, eine Antwort zu finden.

Ich fasse die Antworten kurz zusammen und dazu beantworten wir zuerst die Frage: Wie kommt Kohlestrom eigentlich zu uns nach Hause?

Kohlekraftwerke sind Großkraftwerke und speisen grundsätzlich in das Übertragungsnetz auf höchster Spannungseben ein. In Deutschland ist das die 230/380 kV-Ebene. Diese Netzebene dient der Verteilung von elektrischer Energie über weite Strecken:

Wie der Grafik zu entnehmen ist, wird die elektrische Energie dann über verschiedene Stufen weiter und weiter verteilt und gelangt über die letzten Transformatoren auf der 230/400 Volt-Ebene in die Haushalte und auch Elektroautos, die zuhause oder an öffentlichen Ladestationen geladen werden. Soweit mit bekannt, sind die Supercharger-Stationen von Tesla am Mittelspannung angeschlossen.

Damit der reine Kohlestrom aus den Kraftwerken in Brandenburg nun zu unseren Steckdosen und Wallboxen gelangen kann, darf auf dem Weg vom 380 kV-Netz zur 230/400 Volt-Ebene nichts dazwischen kommen. Kein „sauberer“ Atom- oder Gasstrom und kein Strom aus anderen Erzeugungsanlagen, die in die unteren Netzebenen einspeisen, z.B. Windparks, PV-Anlagen auf Hausdächern oder BHKW-Anlagen im Wohnblock oder Keller. Insbesondere Strom aus erneuerbaren Quellen hat grundsätzlich Vorrang.

Mit anderen Worten: Kohlestrom gelänge nur dann ins E-Auto, wenn keine anderen Erzeuger dazwischen liegen. Was heißt das? Vereinfacht dargestellt darf keine PV-Anlage in der Nähe des E-Autos ins Netz speisen, es darf sich kein Windrad drehen, dass in den Netzbereich einspeist, kein BHKW, keine Biogasanlage und kein Wasserkraftwerk oder Pumpspeicherwerk. Aber letztlich auch kein anderes Großkraftwerk. Dies ginge, wenn überhaupt, also nur nachts, bei absoluter Flaute und – wie gesagt – wenn nichts anderes Strom ins Netz speist. Dann, und nur dann, gelangt reiner Kohlestrom zum E-Auto. Realistisch?

Möglich ja, aber nur theoretisch. E.DIS sagt, dass angesichts der viele, vielen am Netz angeschlossenen Anlagen zur Erzeugung von „erneuerbarem Strom“ ist eine solche Situation kaum noch darstellbar. Und: Sie sagen auch, dass die technische Entwicklung in Sachen Speicher schnell voran geht. Dies betrifft sowohl den Bereich der Heimspeicher, den Bereich der E-Autos, die selber als Speicher dienen werden, aber auch den Bereich der Großspeicher in Form von Batteriespeichern und Hybrid-Speicheranlagen (Power-to-Gas). Aber auch das Lastmanagement wird immer weiter zunehmen, d.h. das Abschalten oder Hinzuschalten von Lasten, je nach Strommix. Auch heute schon kann jeder selber sein Auto vermehrt tagsüber laden, Apps oder Webseiten nutzen, um Zeiten mit viel Ökostrom zum Laden zu nutzen.

Interessant auch die Aussage von 50Hertz, dem Übertragungsnetzbetreiber im Bereich der neuen Bundesländer:

Das von Ihnen beschriebene Szenario ist aus vielerlei Perspektive sehr unwahrscheinlich. In unserem Netzgebiet sind aktuell 12 GW Braunkohle-Leistung installiert und wir haben 17 GW Grundlast. Selbst wenn jetzt noch Steinkohle dazu käme, würde das nicht ausreichen. Außerdem weht eigentlich immer irgendwo ein bisschen Wind plus PV tagsüber, die beide laut EEG Vorrang bei der Einspeisung haben. Eine Deckung des Energiebedarfs mit nur einem Energieträger ist in unserem Netzgebiet aktuell nicht möglich. Es ist immer ein Mix, der mal mehr und mal weniger grün ist.

Und weiter:

Grundsätzlich gilt bei der E-Mobilität: Die Klimabilanz von E-Fahrzeugen hängt maßgeblich vom Zeitpunkt/Zeitraum ihrer Ladung ab. An sonnen- und windreichen Tagen ist die Bilanz besser. Nachts ist sie eher schlechter.

100% Kohlestrom geht also gar nicht.

Zudem muss man Begrifflichkeiten neu ordnen. Die klassische Grundlast gibt es nicht mehr. Vielmehr sprechen die Fachleute von „verbleibender Last“ bzw. residualer Last. Damit ist gemeint, dass fossil betriebene Kraftwerke mehr und mehr in die Rolle gedrängt werden, die noch verbleibende Last nach der Einspeisung der neuen Energien abzudecken.

Fazit: Aussagen der o.g. Art sind sinnlos und entbehren dem nötigen technischen Verständnis, da es den Fall, dass ein E-Auto mit 100% Kohlestrom physikalisch geladen wird, praktisch nicht mehr gibt, im Netzgebiet der 50Hertz sogar technisch nicht möglich ist. Auch in Berlin nicht, da dort seit Kurzem keine Kohle zur Stromerzeugung mehr genutzt wird.

Damit kann man beruhigt mit dem Bundesdurchschnitt rechnen, d.h. mit aktuell 480 Gramm CO2/100 km und weniger, je nach Situation und Ort. Und bereits mit dem maximalen Mix-Wert erreichen die meisten Elektroautos CO2-Werte pro km, von denen so gut wie alle Verbrenner nur träumen können (im Durchschnitt nämlich um die 70 g pro km; die besten Hybridfahrzeuge schaffen im optimalen Fall 80-90 g CO2 pro km). Man könnte auch sagen: Das Elektroauto fährt Tag für Tag sauberer, der Verbrenner wird das nie erreichen, vor allem nicht die Bestandsfahrzeuge, denn deren Emissionsmengen sind nicht mehr zu beeinflussen. Dagegen profitiert auch das älteste E-Auto augenblicklich von Verbesserungen im Strommix.

Wer tiefer in die Materie einsteigen will, dem sei der Almanach 2016 von 50Hertz empfohlen, Download hier: http://www.50hertz.com/Portals/3/Content/Dokumente/Medien/Publikationen/2016/170425_50Hertz_Almanach-DE.PDF

Quellen:

  • e.dis
  • 50Hertz

Autor:

J. Affeldt

 

Strom für´s Auto: Welcher Stromanbieter fördert Elektromobilität? Eine Umfrage

Wer Elektroauto fährt ist ein guter Stromkunde. Durchschnittlich 15 kWh werden pro 100 km benötigt, viele laden zuhause. Da kommen schnell ein paar Hundert Kilowattstunden zusammen. Doch: Welcher Stromanbieter hat das Potential bereits erkannt und wirbt um Kunden?

Wir haben heute eine Umfrage gestartet. Dazu wurden mehr als 20 Stromanbieter angeschrieben mit der Bitte, ihre Förderungen zu benennen. Darunter bundesweit agierende Anbieter, aber auch regionale sowie Stadtwerke in Brandenburg.

Wir werden die Ergebnisse zusammenfassen und hier im Blog veröffentlichen.

WG: Tarifmodell an be emobil-Stromtankstellen: Eine Stellungnahme aus Hamburg

Sehr geehrte Frau Senatorin Günther,

gestern erreichte mit die folgende E-Mail, die für sich spricht. Ich hoffe sehr, dass es uns bald gelingt, über das an den be emobil-Ladesäulen geltende Tarifsystem ins Gespräch zu kommen.

Mit freundliche Grüßen

Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg

c/o J. Affeldt

Meiereifeld 7e

14532 Kleinmachnow

Hier nun die E-Mail: (Name des Verfassers gekürzt)

Ich bin neu in der Community. Seit einigen Wochen habe ich ein Hybrid-Fahrzeug. In HH habe ich keine Probleme mit dem "Tanken". Es gibt reichlich Ladesäulen, alle von Vattenfall, bzw. von Stromnetz Hamburg (als Betreiber). Abgerechnet werden 30 Cent/kWh. Außerdem darf man in HH überall 2 Std kostenlos parken, wenn man ein "E"-Nummernschild hat. In Berlin war ich völlig überrascht, als ich das erste Mal mit der zeitlichen Abrechnung konfrontiert wurde. Ich habe nicht glauben wollen, dass so etwas vom Senat gefördert wird. Ich lade jetzt in der Conti-Garage in der Kulturbrauerei für 30 Cent/kWh an einer Vattenfall-Säule, halt plus Parkgebühr. Aber immer noch besser, als an einer be emobil Ladestation.

Gruß

Michael M.-C.